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Wuppertal: GA-Pokal: Vohwinkel besiegt Cronenberg - Finale gegen ASV

Wuppertal : GA-Pokal: Vohwinkel besiegt Cronenberg - Finale gegen ASV

Wuppertal. FSV Vowinkel gegen den ASV Wuppertal lautet die Finalpaarung im diesjährigen Fußball-GA-Pokal, die am am Sonntag ab 16.30 Uhr auf dem Sportplatz im Höfen steigt.

Vor der guten Kulisse von rund 500 Zuschauern setzten sich die Vohwinkeler im zweiten Halbfinale gegen den künftigen Oberliga-Rivalen Cronenberger SC mit 3:2 (1:0) durch. Das Spiel, das als vorweggenommenes Endspiel gehandelt wurde, wurde dabei den Erwartungen vom Unterhaltungspotenzial her durchaus gerecht, auch wenn Abwehrschnitzer den Verlauf maßgeblich mitbestimmten.

Die mit nur kleinem Aufgebot angetretenen Cronenberger hatten zunächst durchaus das bessere Konzept und waren über Konter gefährlicher als die personell wesentlich breiter aufgestellten Vohwinkeler. Schön bedient von Kabiru Hashim Mohammed und nach herrlicher Körpertäuschung rannte Ans Al Khalil frei aufs Vohwinkeler Gehäuse zu, konnte den Ball aus kurzer Distanz aber nicht an Torwart Asterias Karagiannis vorbeibringen.

Eher aus dem Nichts fiel die Führung für Vohwinkel. Einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte von FSV-Abwehrchef Benjamin Cansiz versuchte CSC-Torwart Marcel Langendorf vor dem eigenen Strafraum mit dem Kopf zu klären, verschätzte sich aber und ließ ihn über den Scheitel ins eigene Tor rutschen.

Cronenberg ließ sich aber nicht einschüchtern und war in einem Spiel auf gutem Niveau drauf und dran auszugleichen. Mitte der zweiten Halbzeit schien es auch so weit zu sein. Timo Leber traf bei einem tollen Konter nach 39 Minuten aber nur den Innenpfosten. Ans Al Khalil schoss kurz darauf aus kurzer Distanz über das Tor. Im Gegenzug dann - erneut äußerst unglücklich — der scheinbare K.o.. Innenverteidiger Marvin Elbl säbelte nach einem Pass von außen über den Ball und Frederic Lühr sagte in der Mitte Danke. Nur zwei Minuten später legte Toni Zupo nach dem nächsten Abwehrschnitzer nach. Das Spiel schien entscheiden, doch da ließ sich dann auch FSV-Torwart Asterios Karagiannis nicht lumpen und ließ nach 46 Minuten einen eher harmlosen Freistoß von Marvin Mühlhause ins lange Eck durchrollen . Kurz darauf wurde es dann doch noch einmal eng. Zupo foulte im eigenen Strafraum relativ dumm Kabiru Mohammed. Mohammed verwandelte den Elfmeter diesmal unhaltbar zum 2:3. Ans Al Khalil vergab Sekunden vor dem Abpfiff vergab aus sieben Metern die riesige Ausgleichschance.