GA-Pokal: Freitag geht es weiter im 58. GA-Pokal

GA-Pokal : Freitag geht es weiter im 58. GA-Pokal

Das erste Achtelfinale bestreiten der TSV Union und der Cronenberger SC am Freitag um 20 Uhr auf dem Hardenberg.

Wuppertal. Mit der Partie Union Wuppertal gegen Fußball-Oberligist Cronenberger SC starten am Freitag die Achtelfinals des 58. GA-Pokals. Danach geht es in dem Traditionswettbewerb, den die Vereine nutzen, um ihre neuen Teams für die Saison einzuspielen, Schlag auf Schlag weiter. Von Dienstag bis Mittwoch kommender Woche werden die übrigen Achtelfinalspiele ausgetragen.

Einigkeit Dornap empfängt Grün-Weiß, Jugoslavija den FC 1919. Die Sportfreunde Dönberg treten bei Viktoria Rott an, während der TFC beim SSV Sudberg aufläuft. Azadi hat das Kreisliga-A-Team von Sonnborn zu Gast und Germania den ASV. Beyenburg darf sich über den Oberliga-Aufsteiger FSV Vohwinkel freuen.

Die Viertelfinals stehen dann am Samstag, 22. Juli, und am Sonntag, 23. Juli an.

Das Finalturnier der letzten Vier (Final Four) wird am Sonntag, 30. Juli, auf dem Sportplatz Höfen ausgetragen. Das erste Halbfinale wird um 13 Uhr und das zweite Halbfinale um 14.30 Uhr angepfiffen. Bis dahin haben alle Teams noch zwei Runden zu überstehen. Pokalverteidiger Cronenberger SC hat schon angekündigt, dass das Erreichen des Finalturniers wieder das Ziel ist und wird am 22. Juli zwei Viertelfinalspiele ausrichten. Gastgeber der anderen beiden ist am Sonntag, 23. Juli, Grün-Weiß.

Gewinnt der CSC am Freitag bei Union, spielt er das Viertelfinale auf eigenem Platz an der Hauptstraße. Doch der Bezirksliga-Aufsteiger vom Hardenberg wird es dem Oberligisten vom Cronenberg nicht leicht machen wollen. Immerhin hat der CSC, kurz nachdem die Mannschaft um Trainer Peter Radojewski in die Saisonvorbereitung gestartet war, gleich zwei Hiobsbotschaften erhalten.

Zum einen muss sich Radojewski für die kommende Saison einen neuen Spielmacher suchen. Denn sein Neffe Lutz wechselt zu Oberligist Eintracht Trier. Letzte Formalitäten seien noch zu klären, erklärte CSC-Vorsitzender Hartmut Gose, bestätigte aber, dass der Transfer über die Bühne gehen wird. Dabei schloss er nicht aus, dass für den Spieler, der in Cronenberg noch einen Vertrag für die kommende Spielzeit besaß, eine Ablösesumme fließen wird. „Wir wollen uns da schadlos halten“, so Gose. Eine Summe nannte er nicht. Auf das Geld hätte der CSC wohl gerne verzichtet, denn schließlich gehörte Lutz Radojewski zu den tragenden Säulen der Mannschaft und war maßgeblich am Klassenerhalt in der vergangenen Rückrunde beteiligt. Ausschlaggebend für den Wechsel nach Trier sind wohl private Gründe. „Das ist schon sehr schmerzvoll und ärgerlich“, sagt Peter Radojewski.

Die zweite Hiobsbotschaft betrifft Ahmed Al Khalil. Der offensive Mittelfeldspieler hat in Köln eine Ausbildungsstelle gefunden und arbeitet im Schichtdienst, der ein regelmäßiges Training in Cronenberg unmöglich macht. Sein neuer Verein in der kommenden Saison heißt SV Jägerhaus-Linde II (Kreisliga B). „Das Spiel ist also offen“, sagt Peter Radojewski, für den aber auch klar ist: „So ein Spiel müssen wir gewinnen. Allerdings hat man gesehen, dass wir gegen einen Bezirksligisten wie Wermelskirchen in unserem ersten Testspiel auch unsere Probleme hatten.“

Als Gewinn betrachtet Radojewski die Verpflichtung von Kabiru Mohammed Hashim, der in der vergangenen Saison noch für CSC-Achtelfinalgegner Union Wuppertal stürmte, in 33 Spielen 43 Tore erzielte. „Doch Union wird sich entsprechend verstärkt haben“, lauten die Überlegungen Radojewskis.

Das kann Andre Brieger nur bestätigen. Der Union-Trainer hatte zum Trainingsauftakt 26 neue Spieler auf dem Platz und ist noch dabei zu selektieren. „Wir rechnen uns zwar gegen einen Oberligisten nicht viel aus, aber wir wollen uns auf eigenem Platz nicht abschießen lassen“, stapelt er vor dem Spiel tief.

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