Fußball: Cronenberger SC gewinnt den 59. GA-Pokal in Wuppertal (mit Video)

Fußball : Cronenberger SC gewinnt den 59. GA-Pokal in Wuppertal (mit Video)

Wuppertal. Cronenberger SC heißt der Sieger der 59. Ausspielung des Fußall-GA-Pokals der Westdeutschen Zeitung und Fußballkreis Wupertal Niederberg. Der Landesligist wurde seiner Favoritenrolle gerecht und nach dem 2:0-Sieg gegen Jägerhaus-Linde im Halbfinale auch das Finale gegen den SC Sonnborn souverän mit 6:0. Es war der insgesamt neunte Sieg der Südhöhnelf in der langen Geschichte des Wettbewerbs.

Die Sonnborner hatten überraschend, aber genauso verdient das eigentliche Traumfinale zwischen Cronenberg und Gastgeber FSV Vohwinkel verhindert. Im ersten Halbfinale war Favorit Vohwinkel zwar leicht feldüberlegen, konnte sich aber nur selten entscheidend durchsetzen.

Die Sonnborner, bei denen fast die gesamte Offensivreihe urlaubs- und verletzungsbedingt fehlte, blieben trotzdem stets gefährlich und kamen fünf Minuten vor dem Ende nach dem schönsten Angriff des gesamten Spiels zum Sieg. Yves Tshala hatte nach einem Flankenwechsel auf die rechte Seite schön auf den Ex-Vohwinkeler Jan Wester weitergeleitet und in der Mitte Stürmer Nabil Aouni gefunden. Der ließ mit einem Kopfball-Torpedo Vohwinkels Torwart Asterios Karagiannis keine Chance.

Im Finale fehlte Aouni dann mit Wadenproblemen. Probleme bekam seine Mannschaft, die körperlich deutlich stärker unter dem Halbfinale gelitten hatte, dann schon nach wenigen Minuten im Finale. Cronenberg — mit einer Top-Aufstellung, drängte den Bezirksligisten gleich hintenrein und Tarkan Türmen erzielte bereits nach acht Minuten mit einem schönen Flachschuss die Führung.

Kurz darauf, nach einem Heber von Türkmen, war der Ball wieder im Tor, doch Kabiru Mohammed, der den von Dennis Schworm noch abgelenkten Ball über die Linie drückte, hatte im Abseits gestanden. Das 2:0 besorgte dann aber nach 22 Minuten aber Sercan Er in Klassemanier. Beim 3:0 war wieder Türkmen, klasse auf die Reise geschickt, erfolgreich. Auf der anderen Seite hatte der junge Vincent Jösch, der jetzt Mittelstürmer spielen musste, eine gute Szene, als er mit der Hacke knapp verfehlte.

Das schönste Tor des Finales erzielte dann unmittelbar nach Wiederanpfiff Kabiru Mohammed, der einen Angriff über links mit einer Direktabnahme veredelte. Jens Perne sund der junge Hennock Manata sorgten für den Endstand.

Cronenberger SC: Langendorf - Perne, Schättler, Abou-Laila (46. Boudeingh), Kanschik — Leikauf (46. Held), Burghard (31. , Mühlhause, Sercan Er, Türkmen — Mohammed.

SC Sonnborn: Schworm — Özcan, Muindo, Fischer, Breuer — Wester, Fersi, Feix, Sosnowski - Thayaparan, Jösch (45. Schüller). Tore: 1:0 Türkmen (8.), 2:0 Sercan Er (22.), 3:0 Türkmen (26.), 4:0 Mohammed (32.), 5:0 Perne (50.), 6:0 Manata (58.)

Schiedsrichter: Robin Braun, Assistenten: Christian Szewczyk, Simon von Balen

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