Flieg, Fernseher, flieg!

Flieg, Fernseher, flieg!

Neulich: 22.47 Uhr. Ich schalte den Fernseher ein und flitze durch die Programme wie ein junger Gott (beziehungsweise wie eine junge Göttin, Anmerkung der Glossen-Gleichstellungsbeauftragten). Wohin das Auge auch sieht: Schrott auf der Mattscheibe.

Ein schöner, alter Spielfilm? Fehlanzeige. Ein spannender Krimi? Nein. Stattdessen Geschwafel und Herumgeheule ohne Ende - quer durch alle Sender.

So ziehe ich die Reißleine, öffne das Wohnzimmerfenster (1. Stock) und werfe den Fernseher kurzerhand in den Garten. Im nächsten Frühjahr pflanze ich ein paar hübsche Blümchen in den Kasten. Versprochen.