Urlaub an der Trasse — ein neuer Platz für Wohnmobile

Urlaub an der Trasse — ein neuer Platz für Wohnmobile

Das Unternehmen Rheingold-Reisen baut eine Station für zunächst zehn Camper.

Wuppertal. Reisende, die im Wohnmobil unterwegs sind, machen bisher um Wuppertal einen großen Bogen. Die Camperstation an der Kornstraße in Sonnborn erfüllt nämlich nicht im mindesten die erforderlichen Standards. Doch Besserung ist in Sicht: Ab dem 1. Januar 2015 wird das Unternehmen Rheingold-Reisen an der Nordbahntrasse in Nächstebreck in seiner Wohnmobiloase zehn voll ausgestattete Stellplätze anbieten.

„Als Touristiker sehe ich total viele Optionen in Wuppertal. Unsere Stadt hat mit ihren Museen, dem Zoo, der Schwebebahn und nun auch mit der Trasse enorm viel für Besucher zu bieten. Und auch für den Wohnmobil-Markt gibt es sehr gute Chancen“, sagt Axel Blankennagel, Geschäftsführer von Rheingold-Reisen-Wuppertal. Auf einem brachliegenden 5000 Quadratmeter großen Gelände an der Linderhauser Straße 70 plant Blankennagel nicht nur die Wohnmobiloase, sondern dort soll innerhalb weniger Monate auch der neue Firmsitz mit Verwaltungsgebäude sowie der Standort für die Fernbusse des Unternehmens entstehen. Insgesamt investiert das Unternehmen mit 85 Mitarbeitern 2,4 Millionen Euro in das Projekt.

Axel Blankennagel ist selbst oft mit einem Wohnmobil unterwegs, und er kennt die Wünsche der Camper. „Laut Statistik gibt jeder Besucher, der mit einem Wohnmobil unterwegs ist, rund 45 Euro pro Tag in einer Stadt aus. Das sind sicherlich keine Billigurlauber, die wir nach Wuppertal locken wollen“, beschreibt er die Klientel. Wichtig sei für sie die Ver- und Entsorgung. Und da halte man die neueste Technik bereit. „Auch Camper aus Wuppertal können bei uns vorbeikommen und ihr Abwasser und den Inhalt der Bordtoilette professionell entsorgen lassen“, sagt Blankennagel.

Für den neuen Standort an der Linderhauser Straße spreche der Anschluss zur A 46, A 43 und A 1 sowie die Nähe zur Nordbahntrasse. „Viele Camper haben Fahrräder an Bord. Man biegt einmal um die Ecke und hat dann 450 Kilometer ausgebaute Wander- und Fahrradwege in und um Wuppertal vor sich“, schwärmt Axel Blankennagel.