Neues von der Trasse: Zuerst kommt Asphalt, später Pflaster

Neues von der Trasse: Zuerst kommt Asphalt, später Pflaster

Drei, vier und sechs Meter: Wegbreite variiert — zu steile Rampe wird umgebaut.

Elberfeld. In der Diskussion über die Wegbreiten auf der Nordbahntrasse zeichnen sich Übergangslösungen im Sinne ihrer Nutzer ab: Wie Rainer Widmann — Projektleiter bei der Stadt — erklärt, sind drei, vier und sechs Meter breite Etappen geplant. Der vier Meter breite Abschnitt im Westen — zwischen der ehemaligen Haltestelle Dorp und dem Trassenende an der Herderstraße — werde auf gut 1700 Meter Länge zunächst nur asphaltiert und als kombinierter Rad- und Gehweg deklariert. „Ohne Probleme“ könne man später den zwei Meter breiten Pflasterstreifen anbauen, so dass man dann auch hier auf sechs Meter Breite komme.

3,50 Meter breit werde dagegen, wie geplant, der im Osten liegende Abschnitt zwischen der Brücke Kohlenstraße / Nächstebrecker Straße bis Bracken. Im Naturschutzgebiet von Bracken aus bis zum Tunnel Schee werde man den Weg drei Meter breit anlegen — und damit den Breiten etwa der Sambatrasse, der Korkenziehertrasse, der Niederbergtrasse sowie dem Weg zwischen Hattingen und Sprockhövel entsprechen. Die Innenstadtbereiche werden sechs Meter breit.

Weiter geht es auch an der etwa 100 Meter langen Trassenrampe zur Schleswiger Straße. Die zu steile Rampe wird behindertengerecht modifiziert. Wer die Kosten trägt, ist ungewiss. Wie berichtet, sieht sich die von der Wuppertalbewegung beauftragte Firma im Recht, da die Anforderungen zu Baubeginn nicht im Vertrag gestanden hätten.

Mehr von Westdeutsche Zeitung