Initiative zeichnet Nordbahntrasse aus

Lob für Beitrag zum Klimaschutz.

Wuppertal. „20 Kilometer Zweiradkultur“ in einer Stadt, die vor einigen Jahren noch zur „fahrradunfreundlichsten Stadt Deutschlands“ ernannt wurde: Die Wuppertaler Nordbahntrasse machte diesen Wandel möglich und setzte den Grundbaustein für das klimafreundliche Projekt „Fahrradstadt Wuppertal“.

Die Landesinitiative KlimaExpo.NRW wurde von der Landesregierung ins Leben gerufen um das technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenzial Nordrhein-Westfalens im Klimaschutz zu präsentieren und neue Projekte anzustoßen. „Wir rücken die Klimaschutz-Vorreiter ins öffentliche Licht“, erklärt KlimaExpo.NRW-Geschäftsführer Wolfgang Jung das Konzept der Initiative.

Am Mittwoch wurde auch die Nordbahntrasse von KlimaExpo.NRW als „qualifiziertes Projekt mit Vorzeigepotenzial“ im Rathaus ausgezeichnet. Neben dem „enormen Beitrag zum Klimaschutz“ habe vor allem der soziale Aspekt die Entscheidung positiv beeinflusst, so Dr. Michael Walther, Projektleiter bei der Landesinitiative. Die Nordbahntrasse biete nämlich nicht nur eine neue, 20 Kilometer lange Fahrradstrecke, sondern eben auch eine Begegnungsmöglichkeit für Stadtfeste, Kultur-, oder Sportevents, begründet Walther weiter. Lutz Eßrich, stellvertretender Vorsitzender der Wuppertal Bewegung, freut sich über die Auszeichnung: „Toll, dass es uns gelungen ist, bei der KlimaExpo.NRW so hoch bewertet zu werden.“

Am Ende der Veranstaltung nahm KlimaExpo.NRW noch die Schuhabdrücke von Lutz Eßrich und Oberbürgermeister Peter Jung. Diese sollen den Schritt der Wuppertaler in eine klimafreundliche Zukunft symbolisch festhalten.

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