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B7-Tagebuch: Wie schön - eine geschenkte Stunde

B7-Tagebuch: Wie schön - eine geschenkte Stunde

Früh auf den Weg gemacht, keinen Stau angetroffen, aber Zeit geschenkt bekommen.

ZEITFENSTER Aus dem tiefen Osten kommend, galt es, einen Termin um 10.30 Uhr in der City einzuhalten. Extra früh losgefahren, wurde der Beginn des Staus jederzeit irgendwo in Barmen erwartet. Doch Fehlanzeige. So gut wie Montag gegen 9 Uhr morgens kam man selten durch die Stadt. Fazit: Fast eine Stunde Freizeit vor Beginn des Termins. Das ist wie früher in der Schule hitze- oder schneefrei.

FUSSGÄNGERSYMBOLE Die großen auf die Straße gemalten Fußgänger auf dem Wall sorgen für Irritation. Eigentlich sollen die Symbole die Busfahrer daran erinnern, dass mit Fußgängern zu rechnen ist. Tatsächlich jedoch sorgen sie auch dafür, dass Autofahrer sich auf dem falschen Streifen wähnen, dann nach links orientieren — und prompt im Gegenverkehr landen. So war das nicht gemeint.

LINKSABBIEGER Ungewohnt voll war es auf dem Linksabbiegerstreifen von der Gathe auf die Neumarktstraße. Vor Saturn stehen mehr als 15 Autos in der Schlange.

LASTWAGEN Ja, wenn Lastwagen über die Neumarktstraße in Richtung Friedrich-Ebert-Straße fahren, wird es enger und langsamer als gewünscht.

GESPRÄCHSFETZEN Wo auch immer man am Montag in der Elberfelder Innenstadt Wortfetzen aufschnappte: Es ging um die B 7-Sperrung. Nach subjektiver Wahrnehmung war von Empörung wenig zu hören. Doch die Menschen fragen sich, wie denn eigentlich der Rest des Hauses Koch am Wall abgerissen werden soll. (Antwort: Aller Voraussicht in kleinen Schritten von hinten).

FRAGE DER DISZIPLIN Am Robert-Daum-Platz stehen die Autos mitunter auf der Kreuzung. Weil niemand bei Grün vor der Ampel warten möchte, fährt jeder so weit ihn das Auto trägt. Das heißt unter Umständen: Fast mitten auf die Kreuzung. Bis der Verkehr dann wieder in geregelten Bahnen verlaufen kann, dauert es allerdings ein wenig länger. kuk