Ab 30. August Sofortwahl im Rathaus

Am 24. September findet die Bundestagswahl statt. 241 000 Wuppertaler sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

Wuppertal. Am 24. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Alle Wahlberechtigten sind aufgerufen, zu entscheiden, welche Parteien in den kommenden vier Jahren das Land regieren sollen. Zur Wahl sind 241 000 Wuppertaler aufgerufen. Die Wahlbenachrichtigungen werden ab dem 18. August verschickt. Wer bis zum 2. September keine Karte mit der Wahlbenachrichtigung im Briefkasten hat, kann bei der Wahlhotline (Telefon 563-9009) nachfragen, ob er im Wählerverzeichnis erfasst ist.

„Zwei Prozent der Benachrichtigungen werden nicht zugestellt“, sagt Oliver Pfumfel vom Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Wuppertal. Die meisten würden rechtzeitig zugestellt - wenn auch nicht an alle Familienmitglieder gleichzeitig. „Wir haben häufig Anfragen, wie diese: Meine Frau hat ihre Wahlbenachrichtigung schon bekommen, ich aber noch nicht“, berichtet Pfumfel. Das hänge mit der Verteilung durch die Post zusammen.

Sein Tipp: Erst einmal abwarten, bis Ende August sollten die Benachrichtigungen da sein. Dann ist auch die Sofortwahl möglich. Vom 30. August bis zum 22. September können die Wähler ihre Stimme im Rathaus am Johannes-Rau-Platz 1, Raum A-350 abgeben. „Das ist nichts anderes als eine Briefwahl“, sagt Pfumfel. Man spare sich aber die Postlaufzeit. Die Wähler nehmen die Briefwahlunterlagen direkt bei der Wahlbehörde entgegen und können sie in Wahlkabinen ausfüllen, eintüten und in eine der aufgestellten Urnen werfen.

Das Wahlbüro hat montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet. Am Freitag vor der Bundestagswahl, am 22. September, werden die Öffnungszeiten verlängert, von 8 bis 18 Uhr.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass vor allem ältere Menschen die Sofortwahl nutzen“, sagt eine Stadtsprecherin. Manche wollten sicher sein, dass sie ihre Stimme abgegeben haben. Bei der Anforderung der Briefwahlunterlagen per Post könne ja etwas schiefgehen, so die Befürchtung. „Briefwahlunterlagen sollten Wähler so früh wie möglich beantragen“, sagt Pfumfel.

Bei der Landtagswahl im Mai habe die Zustellung länger gedauert als abgesprochen. In der Woche vor der Wahl sei es deshalb ratsam, ins Rathaus zu kommen. Wer bis Freitag vor der Wahl noch keine Briefwahlunterlagen erhalten habe, solle sich an die Hotline der Stadt wenden. „Bei der Wahl gibt es sonst einen Sperrvermerk, dass die Person Briefwahlunterlagen erhalten hat“, erklärt Pfumfel, und dann könne derjenige nicht wählen. Informationen zur Briefwahl gibt es im Internet unter:

wuppertal.de/rathaus- buergerservice/verwaltung/ wahlen/102370100000486983.php