Bühnen sind entsetzt über das Sparpaket

Bühnen sind entsetzt über das Sparpaket

Wuppertal. Der Betriebsrat der Wuppertaler Bühnen hat auf das Sparpaket der Stadt Wuppertal "mit Entsetzen" reagiert und fordert Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) in einem offenen Brief auf, für den Erhalt des Sprechtheaters zu kämpfen.

Nach Einschätzung des Betriebsrates wird die Bühnen GmbH mit einem "weiteren Einsparvolumen von unfassbaren zwei Millionen Euro endgültig in die Knie gezwungen."

"Die Beschäftigten der Wuppertaler Bühnen haben das nicht verdient. Bedenken Sie bei Ihrem Handeln die Folgen für alle Beschäftigten der Wuppertaler Bühnen", heißt es in dem Brief weiter. Betriebsrat Holger Springorum erklärte, er sähe durch diese Maßnahme das "Theater und mit ihm auch diese Stadt untergehen." Die Subventionen stünden in keinem Verhältnis zu den drohenden Folgen für Wuppertal und seine Kultur, wenn auch nur eine Sparte geschlossen würde, meinte er. Der Betriebsrat bietet an, gemeinsam mit der Stadt bei der Landesregierung um den Erhalt des Theaters zu kämpfen. Red

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