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Robin bellt, ist aber gut erzogen

Robin bellt, ist aber gut erzogen

Der fünfjährige Sennenhund-Mischling ist ein lieber Kerl. Als Familientier eignet sich der Rüde ebenso wie für Anfänger.

Mönchengladbach. „Gelassen“ und „unheimlich lieb“ sind Attribute, die Oliver Schulze, stellvertretender Leiter des Tierheims Mönchengladbach, sofort einfallen, wenn er von Sennenhund-Mischling Robin spricht. Selbst den Fototermin, bei dem fast jeder Hund etwas aufgeregt ist, meistert Robin mit einer vorbildlichen Ruhe. Doch ausgiebiges Streicheln muss sein — das genießt der Rüde sichtlich.

„Er ist so ein freundlicher Kerl und gut erzogen — ein richtiger Familienhund“, sagt Tierheim-Leiterin Jasmin Dickmanns. Es sollte aber eine Familie mit nicht zu jungen Kindern sein: „Kleine Kinder sind dem ruhigen Robin zu turbulent“, sagt Dickmanns. Für Hundeanfänger sei der fünfjährige schöne Sennenhund-Mix auch ein idealer Begleiter.

Robin ist seit Mitte Januar im Tierheim. Weshalb der hübsche Rüde mit den herrlich abgeknickten Ohren nicht gleich ein neues Zuhause gefunden hat, wird schnell klar: Er ist ein Schauspieler. Wenn Robin Besuch bekommt, beginnt er zu bellen. „Alles nur Show — das legt sich schnell. Aber die meisten Besucher warten nicht ab, bis er sich beruhigt hat“, erklärt Dickmanns.

Bei seinem Fototermin hat Robin keinen Ton von sich gegeben. Vielmehr zeigte er sein charmantes Hundelachen. „Viele lassen sich eben von dem ersten Eindruck täuschen“, stellt Dickmanns klar. Die Grundkommandos wie Sitz und Platz kann der Fünfjährige problemlos umsetzen. „Er läuft auch äußerst gut und entspannt an der Leine“, hat Oliver Schulze festgestellt.

Auch als Zweithund würde sich der kastrierte Rüde eignen. „Generell scheinen Rüden für ihn überhaupt kein Problem zu sein“, sagt Dickmanns. „Ein rundum freundlicher Kerl.“ Für Katzenfreunde ist interessant, dass Robin auch bei Samtpfoten ganz gelassen reagiert.

Jetzt braucht Robin nur noch nette Hundefreunde, die sich vorstellen könnten, einen Vierbeiner zu sich zu nehmen. Wenn der hübsche Rüde sich streicheln lässt, ist es ihm anzusehen, dass er am liebsten ein Schoßhund geworden wäre. Interessierte melden sich im Tierheim, Tel. 02161/602214.