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Aqua-Sol: Spagat zwischen Freizeit und Sport

Aqua-Sol: Spagat zwischen Freizeit und Sport

Das Schwimmbad wird auch von Vereinen genutzt.

Kempen. Den täglichen Spagat zwischen Freizeitbad und Sportstätte kann man im Kempener Schwimmbad aqua-sol an der Berliner Allee erleben. Die Anlage mit Becken im Hallen- und Außenbereich gehört den Stadtwerken. Neben den Freizeitschwimmern sind auch die Sportler von Vereinen willkommen.

„Die Sportler der Vereine sind eine Bereicherung für das aqua-sol“, sagt Badleiter Wolfgang Werthschulte. Die Sportler kommen vom Schwimmverein Aegir, der DLRG, der Behindertensportgruppe und vom Tauchclub „Flipper“.

Zudem nutzen auch die Triathleten der Vereinigten Turnerschaft (VT) das Bad zum Training. „Die Triathleten haben allerdings keine feste Trainingszeit. Sie kommen als Gäste“, so Werthschulte.

„Wir fühlen uns im aqua-sol sehr wohl“, sagt Jörg Wiedeking-von Essen, Abteilungsleiter der Triathleten. Um Konflikten mit Freizeitschwimmern aus dem Weg zu gehen, habe sich eine Maßnahme besonders bezahlt gemacht: „Ich begrüße sehr, dass wir das 25-Meter-Außenbecken das ganze Jahr nutzen können.“

Im beheizten Wasser (28 Grad Celsius) können die Triathleten auch im Winter draußen schwimmen. „Wir haben dort zwar keine abgetrennten Bahnen. Trotzdem kommen wir uns selten mit den anderen Gästen ins Gehege“, sagt der Fachwart.

Feste Trainingszeiten und abgetrennte Bahnen — das bekommt zum Beispiel die DLRG zur Verfügung gestellt. „Wir können uns nicht beschweren“, sagt Geschäftsführerin Claudia Knerr. Montags und mittwochs nutzen die Lebensretter das Becken in der Halle ab 16.30 Uhr. „Montags haben wir drei Bahnen, am Mittwoch zwei“, so Knerr. Zudem gebe es samstags einen Kurs im Nichtschwimmerbecken.

„Mehr Platz im Becken ist zwar immer wünschenswert“, sagt Knerr. „Das Angebot ist für uns aber in Ordnung.“ tkl