Zwölf Antworten von Kunsthändlerin Bettina Liebsch

Zwölf Antworten von Kunsthändlerin Bettina Liebsch

Krefeld. Die 44-jährige Krefelderin ist Inhaberin der Kunsthandlung Steinbach an der Rheinstraße und hat aktuell das zweite Mundart-Poster „Krieewelsch to go“ herausgebracht.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Liebsch: Die Peanuts, insbesondere Snoopy. Er ist anarchistisch, frech, ein Freak. Er macht nur, worauf er Lust hat.

Welches Talent besäßen Sie gerne?

Liebsch: Ich wäre gerne eine große Pianistin. Als Kind habe ich Klavier gespielt, aber . . .

Welche Leistung bewundern Sie am meisten?

Liebsch: Ich finde menschliche Leistungen wie die der Ärzte ohne Grenzen oder anderer Hilfsprojekte toll.

Krefeld ist für mich . . .

Liebsch: . . .eine Stadt, in der ich gerne lebe.

Worüber ärgern Sie sich?

Liebsch: Das versuche ich zu vermeiden. Das Leben ist zu kurz.

Wo können Sie am besten entspannen?

Liebsch: Bei einem Spaziergang. Bei einem guten Buch. Bei Musik. Aber bitte alles voneinander getrennt.

Wohin ging Ihre schönste Reise?

Liebsch: Nach Sri Lanka. Es war so toll, in diese Kultur einzutauchen, in diese völlig andere Welt. Das war so intensiv.

Was haben Sie zuletzt im Kino gesehen und wie war es?

Liebsch: „Grand Budapest Hotel“ ist superschräg, skurril, schwarzer Humor, mit vielen meiner Lieblingsschauspieler.

Für welchen Verein schlägt Ihr Herz?

Liebsch: Für so viele. In Krefeld auf jeden Fall Mallewupp und überregional für Organisationen, die sich für Natur- und Umweltschutz einsetzen.

Jeder Krefelder sollte einmal in seinem Leben . . .

Liebsch: . . . Haus Lange und Haus Esters besucht haben. Das sind solche Kleinode.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Liebsch: Ich liebe Champagner-Trüffel — und die selbst gebackenen Nussecken meiner Mitarbeiterin.

Was tun Sie, wenn Sie zehn Millionen Euro im Lotto gewinnen?

Liebsch: Ich würde Teile des Regenwaldes kaufen und schützen lassen und für meine Freundin, die Buchhändlerin und leider arbeitslos ist, einen Buchladen kaufen. Den Rest würde ich spenden und davon leben. ok

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