Theater: Käpt’n Flintbacke und seine Abenteuer auf hoher See

Theater: Käpt’n Flintbacke und seine Abenteuer auf hoher See

Ein lustiges Ferienprogramm für Kinder im Haus Sollbrüggen.

Krefeld. Die Sonne scheint, das Wetter bleibt schön. Zum Glück, denn die Abenteuer von Käpt’n Flintbacke und seinem Hilfsmatrosen Stolperjahn des Theaters Don Kid’schote finden an diesem Tag unter freiem Himmel statt.

Die Freundinnen Laura und Victoria, fünf und sechs Jahre alt, fürchten sich vor dem Piraten, der gleich die als Schiff dekorierte Bühne betritt. Der sieht dann aber doch ganz harmlos aus. Mit Hasenzähnen und Kopftuch ausgestattet stiefelt Stolperjahn auf die Bühne und erzählt die Geschichte vom Verschwinden seines Chefs und vom Finden des Schatzes.

Zuerst überprüft er aber das junge Publikum auf seine Piratentauglichkeit. Denn ein echter Pirat muss böse gucken, laut schreien und mit einem Auge gucken können. Außerdem sollte er einen Zahn verloren haben und den Piratengruß machen.

"Die Hände in den Himmel, und hin und her, so wie das Meer", führt Stolperjahn den Gruß vor. Die Kinder machen es ihm nach. "Hey ho, alle Mann an Deck, setzt die Segel, ich will hier weg", singen sie dann lautstark das Piratenlied.

Zu seinem Geburtstag hatte Käpt’n Flintbacke von dem verrückten Papagei Arabella eine Schatzkarte geschenkt bekommen. Auf einer abenteuerlichen Reise zu der Insel Aqua-Ti-Kagwa, vorbei an wilden Hühnern und bellenden Hunden, holt er sich den Schatz. "Ich bin der reichste Kapitän von allen sechs Meeren", jubelt er. "Sieben Meere", rufen ihm die Kinder zu.

Weil sie kein Wasser mehr an Bord haben muss das Schiff nochmal zur Insel umkehren und die Truhe mit Wasserflaschen holen, die der Käpitän achtlos zurück gelassen hat. Für die Fahrt holt Stolperjahn sich Verstärkung an Deck, denn Flintbacke ist spurlos verschwunden.

Der kleine Jonas, der schon während der Vorstellung auf seinem Stuhl steht und lauthals mitfiebert, ist der neue Ausgucker Lang-Auge. Die fünfjährige Isabell darf mit Hut und Augenklappe den Käpt’n spielen. Zusammen finden sie die Wassertruhe, denn "wenn man nichts trinkt wird man dusselig im Kopf", bemerkt Stolperjahn.

Laura und Victoria hatten viel Spaß. "Ich fand es toll als alle Kinder nach vorne durften", sagt Victoria. Auch Isabell ist begeistert. "Mir hat besonders das Piratenlied gefallen."