Sportlerwahl Krefeld - stimmen Sie ab und gewinnen Sie

Sportlerwahl 2018: WM-Bronze bleibt unvergessen

Triathlon Uwe Röpstorf vom SC Bayer Uerdingen zählt zu den weltbesten Athleten seines Fachs.

Seit 23 Jahren jagt Triathlet Uwe Röpstorf international wie national von Erfolg zu Erfolg, ist in seiner Altersklasse einer der besten Athleten weltweit. Der 55-jährige Polizei-Haupt­kommissar lebt für seine Sportart, die er selbst als seine große Leidenschaft beschreibt. Fünf Mal schon startete er beim legendären Ironman auf Hawaii, wurde dort im Herbst Sechster vor den Augen seiner Söhne Lennart und Bennett, die erstmals ihren Vater zu den Weltmeisterschaften begleiteten. „Ich wollte meinen Jungs natürlich zeigen, was ich noch kann, aber gesundheitlich war ich schon sehr angeschlagen. Meine Schulter war längst nicht in Ordnung. Am Ende wollte ich nur noch durchkommen, ich habe mich die vielen Stunden nur mit Schmerzen herumgeschlagen, es war eine Qual.“

In Südafrika erstmals
auf dem Treppchen

Sportlich ist für den Krefelder der dritte Platz bei der WM über die Mitteldistanz Anfang September im südafrikanischen Port Elisabeth der größte Erfolge 2018: „Die WM werde ich nie vergessen, ich stand das erste Mal auf dem Treppchen, obwohl ich gut einen Kilometer vor dem Ziel auf dem fünften Platz lag. Familie und Freunde haben mich so toll angefeuert und gepuscht, dass ich es auf den letzten Metern zu Bronze geschafft habe.“ Dabei feierte Röpstorf im Juni bereits den Europameistertitel über die Mitteldistanz in Dänemark. Der Sieg beim Ironman auf Lanzarote rundete ein erfolgreiches Jahr ab.

Sportliche Zukunft
steht in den Sternen

Ob Röpstorf in diesem Jahr wieder laufen wird, steht in den Sternen. Erst im Januar unterzog sich der Athlet des SC Bayer 05 Uerdingen einer Schulteroperation, zusätzlich schlägt er sich mit einer angerissenen Achillessehne herum. „Ziele für dieses Jahr habe ich mir nicht gesetzt, aber nach 23 Triathlon-Jahren ist es nicht so schlimm, wenn ich aufhören müsste, weil ich alles erreicht habe, was ich mir vorgenommen habe.“ Doch Röpstorf ist ein Kämpfer, vor fünf Jahren, als er wegen Verletzungen aus dem Wettkampfgeschehen gerissen wurde, kam er mit Elan zurück.

Mehr von Westdeutsche Zeitung