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Sportlerwahl 2018 : Der Serientäter mit dem Brett

Windsurfen Vincent Langer vom Segelklub Bayer Uerdingen ist deutsche Meister –  zum sechsten Mal.

Es ist so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz. Wenn der Windsurfer Vincent Langer bei den deutschen Meisterschaften an den Start geht, dann gewinnt er. Da machte auch das Jahr 2018 keine Ausnahme. Der Sportler vom Segelverein Bayer Uerdingen ist seit Jahren das nationale Maß der Dinge. Im Juli feierte er zum sechsten Mal in Folge den Titelgewinn des deutschen Meisters in der Overall-Konkurrenz, lag in der Gesamtwertung sowie in der Einzeldisziplin Slalom ganz vorne. Dem 32-Jährigen kommt die Konkurrenz zwar immer näher, doch bezwingen kann ihn keiner. Langer sagt: „Im vergangenen Jahr war es sehr knapp. Gunnar Asmussen und ich hatten gleich viele Punkte, weil ich aber die besseren Einzelergebnisse hatte, konnte ich den Titel erfolgreich verteidigen.“

Seinem Heimatverein
bleibt er bis heute treu

Ohne Zweifel, Langer hat das Windsurfen in Deutschland über die letzten Jahre geprägt. 2018 war „wieder mal ein super Jahr“, wie es der im schleswig-holsteinischen Preetz geborene Langer auf den Punkt bringt.

Seine Verbindung nach Krefeld kam damals über einige Freunde zu Stande. Diese brachten ihn auf die Idee, als Team der Uerdinger durchzustarten – mit Erfolg. Zusammen feierten sie Weltcup-Siege und Titel, doch als sich das Team auflöste, stand Langer vor einer Entscheidung. „Ich wollte damals beim Verein bleiben. Ich fahre schon mein ganzes Leben für Bayer.“ Mit dem ersten Vorsitzenden Frank Suchanek steht er auch heute noch täglich in Kontakt, die beiden verbindet eine enge Freundschaft.

Doch auch an Langer geht der spektakuläre und anstrengende Sport nicht spurlos vorbei. Ein Bandscheibenvorfall beendete das Jahr 2018 abrupt, derzeit kämpft er sich wieder zurück, sagt selber: „Es könnte mir besser gehen, aber ich will 2019 wieder voll angreifen.“ Aufgrund der Verletzung fuhr Langer 2018 nur bei neun Events mit, in diesem Jahr sollen es wieder zwölf bis 13 sein. Ein Ende ist übrigens noch nicht in Sicht. „Mein Leben dreht sich um den Sport, und so lange es mir noch Spaß macht, sehe ich keinen Grund, aufzuhören“, sagt Langer.

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