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Sportlerwahl 2018 : Die Allzweckwaffe der Ravens

American Football Glenn Holloway ist maßgeblich am Aufstieg seines Vereins in die Landesliga beteiligt.

Er ist so etwas wie der Offensiv-Allrounder der Krefeld Ravens. Egal auf welcher Position Glenn Holloway spielt – er bringt seine Leistung. Und das ziemlich erfolgreich. Der 30-Jährige ist ein Siegertyp, will immer gewinnen und ist einer der Garanten für die Football-Erfolgsstory an der Westparkstraße. Vor nicht einmal zwei Jahren haben sich die Ravens gegründet, die erste offizielle Saison beendeten die Footballer als ungeschlagener Meister der NRW-Liga, machten somit auch den Aufstieg in die Landesliga perfekt. Für Holloway liegt der Schlüssel zum Erfolg auf der Hand, er sagt: „Die ganze Teamarbeit vom Staff bis zu den Spielern ist einfach überragend.“ In Krefeld wird der Zusammenhalt groß geschrieben. Es waren die Details, die Holloway überzeugt haben. „Beim Football gibt es keinen Platz für Egoisten. Es ist ein Teamsport, und das wird hier gelebt.“

Mit seinem Verein
steht er erst am Anfang

Im Januar 2018 kam er von den Seahawks Duisburg nach Krefeld. In seiner Anfangszeit spielte er mit den beiden Machern der Ravens, Dino und Aldo Volpe, zusammen.

Danach ging alles schnell. „Ich habe mitbekommen, dass etwas in Krefeld entsteht und bin in den Kontakt mit den beiden Volpe-Brüdern gekommen.“ Als gelernter Ballfänger (Wide Receiver) sollte Holloway zunächst die Lücke als Spielmacher (Quarterback) füllen. Als dann in Andreas Trebski ein erfahrener Quarterback zu den Ravens stieß, wurde Holloway auf die Position des Ballläufers (Running Back) geschoben. „Wir haben es ausprobiert, und es hat super geklappt“, sagt Holloway, der mit den Ravens erst am Anfang steht.

Die Krefelder sind professionell aufgestellt, streben den erneuten Aufstieg an. Bis dahin heißt es für den Halb-Briten ackern. Als Vetriebsmitarbeiter in Essen geht es an Trainingstagen über seinen Wohnort Duisburg nach Krefeld. 6 bis 22 Uhr. Ein 16-Stunden-Tag. Viel Zeit für andere Dinge bleibt da nicht. „Das ist nicht schlimm“, meint Holloway. An freien Tagen geht es meist ins Fitnessstudio, am Wochenende wird den Profis in der NFL zugeschaut.

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