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Sportlerwahl 2018: Auge in Auge mit dem Idol

Cheerleading Hendrik Grobelny vom SC Bayer Uerdingen trifft bei Olympia auf sein Vorbild Fabian Hambüchen.

Welcher junge Sportler träumt nicht davon, seinem Idol einmal persönlich zu begegnen? Für Cheerleader Hendrik Grobelny vom SC Bayer Uerdingen wurde der Traum im vergangenen Jahr Wirklichkeit. Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang traf er auf sein großes Vorbild, den Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen.  „Da ist mein großer Wunsch in Erfüllung gegangen“, schwärmt Grobelmy noch heute von der Begegnung. Hambüchen war im Deutschen Haus als Moderator im Einsatz – und der Uerdinger nutzte umgehend die Gelegenheit, um mit ihm ein paar Worte zu wechseln und ein Foto zu machen.

Überraschender Titelgewinn
bei der Weltmeisterschaft

In Pyeongchang war Grobelny mit einer Abordnung der Dolphins des SC Bayer, um ihr Können zu präsentieren. „Da konnten wir den Leuten zeigen, dass Cheerleading eine richtige Sportart ist“, sagt der 17-Jährige, der mit seinem Team auch bei der Abschlussfeier auftrat. Immerhin hoffen die Cheerleader darauf, dass sie ins Programm der Olympischen Spiele aufgenommen werden.

Doch wer dachte, das Gastspiel in Südkorea würde der einzige Höhepunkt des Jahres bleiben, wurde eines Besseren belehrt. Bei den Weltmeisterschaften in Orlando gewann Grobelny mit der Nationalmannschaft völlig überraschend den Junioren-Titel. „Das war einer der coolsten Momente in meinem Leben“, blickt der Auszubildende zum Physiotherapeuten zurück, der einst als Trampolinturner seine sportliche Laufbahn startete. „2014 kam ich dann zum Cheerleading – und bin dort hängegen geblieben“, erinnert sich Grobelny an die Anfänge seiner Karriere bei den Dolphins, die trotz der Größe der Abteilung – immerhin der größten in Deutschland – wie eine Familie ist. „Egal was für Probleme, Anliegen oder Sorgen ich habe, mit meinen Teamkollegen kann ich über alles reden.“

Unterstützung bekam der Uerdinger in all den Jahren aber nicht zuletzt auch von seinen Eltern. Grobelny sagt: „Ohne sie wäre das alles sicher nicht möglich gewesen. Daher bin ich ihnen sehr dankbar.“