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Sportlerwahl 2018 : Ihre Erfahrung gibt sie weiter

Taekwondo Sarah Di Sinno vom JCS Willich ist deutsche U 21-Meisterin und hat Tokio ins Visier genommen.

Taekwondo begleitet Sarah Di Sinno schon ihr Leben lang. Bereits als kleines Mädchen ging sie mit ihrer Schwester zum Training. „Mit vier Jahren habe ich dann offiziell mit Taekwondo angefangen“, erinnert sich die gebürtige Kempenerin.

Spätestens 2024 soll es
mit Olympia klappen

Bis heute ist die 20-Jährige der Sportart treu geblieben – und das mit großem Erfolg. In den vergangenen beiden Jahren kletterte Di Sinno, die in der Klasse über 73 Kilogramm kämpft, in der Weltrangliste um mehr als 100 Plätze auf Position 81.  Dazu bei trugen nicht zuletzt eine Bronzemedaille und vier fünfte Plätze bei den Weltranglisten-Turnieren 2018. Bei den U 21-Europameisterschaften schied sie erst im Viertelfinale aus. Daran anknüpfen und Punkte für die Olympia-Qualifikation sammeln möchte Di Sinno in diesem Jahr. „Wenn es für Tokio 2020 noch nicht klappt, will ich auf jeden Fall bei den Spielen 2024 dabei sein“, lautet ihr Ziel.

Zumindest ein bisschen olympisches Flair schnuppern kann Di Sinno bereits in diesem Jahr, da sie als deutsche Hochschulmeisterin für die Universiade, die Weltspiele der Studenten, startberechtigt ist.  Neben dem Sport steht nach dem 2018 bestandenen Abitur die berufliche Perspektive auf Di Sinnos Agenda. In Düsseldorf studiert sie Sozialarbeit und -pädagogik. „Ich würde gerne später mit Jugendlichen im Bereich Sport oder Resozialisierung arbeiten“, hat sie einen Berufswunsch bereits ins Auge gefasst.

Pendeln zwischen
Uni und Training

Viel Freizeit neben Studium und Sport bleibt der 20-Jährigen nicht. Sie pendelt meist zwischen Uni und dem Training am Bundes- und Landesleistungsstützpunkt beim Sportwerk Düsseldorf.

  Dem JCS Willich ist sie allerdings auch treu geblieben. Dort gibt Di Sinno ihre Erfahrung schon jetzt an den Nachwuchs weiter. Als Trainerin begleitet sie ihre Schützlinge, die eines Tages vielleicht auch einmal den erfolgreichen Weg gehen, den Sarah Di Sinno selbst einst eingeschlagen hat.

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