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Sportlerwahl 2018 : Handballer mit Herz für Fußball

Handball Kevin Christopher Brüren hat den Aufstieg mit der HSG Krefeld in die 2. Liga fest im Blick.

Kevin Christopher Brüren gehört mit seinen 25 Jahren zu den Topsspielern in der 3. Handball Bundesliga, schaffte mit dem Leichlinger TV und Bayer Dormagen den Aufstieg in die 2. Liga. Doch erst im dritten Anlauf könnte der Traum, tatsächlich in der 2. Liga zu spielen, mit der HSG Krefeld Wirklichkeit werden. Der Torjäger der Schwarz-Gelben ist mit 106 Toren fünftbester Schütze der Liga. Davor war der Student mit 162 Treffern in Dormagen bester Torschütze, kam in der Liga auf Platz sieben.

Brüren spielte einst
Fußball bei Fortuna Dilkrath

Doch erst seit drei Jahren konzentriert sich Brüren vollkommen auf den Handball, bis dahin spielte er Fußball bei Fortuna Dilkrath: „Ich habe von den Bambinis bis zur ersten Mannschaft dort gespielt, zuletzt in der Bezirksliga.“ Doch dann fiel die Entscheidung zugunsten des Handballs, die Verletzungsgefahr im Fußball war groß. Doch der Fußball ist nach wie vor ein schönes Hobby.

Zweimal verletzte sich der Torjäger schon. Vor fünf Jahren in Rheinhausen kugelte er sich den Ellbogen aus, alle Bänder waren gerissen: „Da habe ich Glück gehabt. Hätte ich mich an meinem linken Wurfarm verletzt, wäre Schluss mit dem Handball gewesen.“ Nach acht Monaten stand Brüren wieder auf dem Feld, drei Jahre danach in Leichlingen fehlte er neun Monate nach einem Kreuzbandriss. Nun ist er topfit, von kleinen Blessuren abgesehen.

Der 25-Jährige ist ein Kind
des Niederrheins

In Krefeld fühlt sich Brüren wohl, der in Dülken aufgewachsen ist, in Mönchengladbach an der Hochschule Niederrhein Kindheitspädagogik studierte. „Ich konnte immer mit Kindern gut umgehen. Mein Studium befasst sich mit der Altersgruppe der 0 bis 14-Jährigen, die späteren Arbeitsbereiche sind vielfältig“, sagt er. Bei der HSG Krefeld lobt Brüren den Teamgeist. Begeistert zeigt sich der Rückraumspieler von Trainer Ronny Rogawska, dem ersten Trainer, der auf seine defensiven Fähigkeiten setzt. Sein größter Förderer und Kritiker ist Vater Reinhard, der ihm als Trainer das Handball-Einmal-Eins beibrachte.