Pietta entspannt gerne mit Tyson

Sein Hund und eine besondere Nachbarschaft.

Krefeld. Krefelds populärster Eishockeyspieler der letzten Jahre setzte vor wenigen Wochen ein Ausrufezeichen der besonderen Art. Daniel Pietta unterschrieb einen Zehn-Jahres-Vertrag bei den Krefeld Pinguinen. Der Kontrakt bis 2025 ist der aktuell längsten Spielervertrag in der Deutschen Eishockey-Liga.

Pietta soll in den kommenden Jahren das Aushängschild der Pinguine bleiben und wird wohl auch das Kapitänsamt zur kommenden Saison übernehmen. Bis dahin will der Center die Saison mit den Pinguinen so lange es geht ausdehnen, um dann mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Prag (1. bis 17. Mai) für Furore zu sorgen. „Danach ist dann irgendwann Urlaub fällig“, sagt Pietta. Irgendwohin ins Warme soll es zusammen mit Freundin Carina gehen. Nordamerika wäre auch ein Ziel — rein urlaubsbedingt aber nur.

Denn Pietta fühlt sich in Krefeld pudelwohl. Dazu gehört nicht nur das familiäre Umfeld bei den Pinguinen, sondern auch die kurzen Wege von seinem Wohnsitz in St. Tönis, an dem übrigens Martin Schymainski und Mike Mieszkowski die direkten Nachbarn Piettas sind. „Zum Entspannen gehe ich gerne mal eine Runde mit meinem Hund Tyson“, sagt Pietta, der seinem Golden Retriever zu Weihnachten sogar ein Geschenk unter den Baum legte.

Andere Sportarten stehen beim Nationalspieler übrigens auch hoch im Kurs. „So oft es geht, gehe ich meistens mit Herberts Vasiljevs zusammen die Spiele von Borussia Dortmund gucken. Ansonsten interessiere ich mich auch für Wintersport, Formel 1 und Tennis“, sagt Pietta. Dessen größtes Talent aber sicherlich auf dem Eis liegt und dessen sportliche Entwicklung auf Jahre das Gesicht der Krefeld Pinguine mit prägen wird.