Daniel Pietta: Sein Blut ist schwarz und gelb

Daniel Pietta: Sein Blut ist schwarz und gelb

Daniel Pietta ist Stürmer der Krefeld Pinguine und immer wieder unter den besten Scorern der DEL. Sein Herz schlägt für den KEV und den BVB.

Bei dem Gedanken an Eishockey in Krefeld kommt man um einen Namen nicht herum. Daniel Pietta verkörpert Werte, die im heutigen Profigeschäft schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr sind. Vereinstreue wird für Pietta groß geschrieben. 1986 in der Seidenstadt geboren, absolvierte der 31-Jährige seine sportliche Laufbahn ausschließlich in Krefeld. Er steht zum KEV. In guten wie in schlechten Zeiten. Seinen Platz unter den besten Scorern der Deutschen Eishockey Liga hat Pietta schon seit Jahren abonniert. Trotz sportlicher Misere trifft der Krefelder gewohnt stark und arbeitete sich nach einer hartnäckigen Verletzung auch in der Nationalmannschaft zurück.

Zwar sollte es mit der Heim-WM im vergangenen Jahr verletzungsbedingt nicht klappen, im Kalenderjahr 2018 wagt Pietta aber einen neuen Anlauf, schließlich steht das Highlight eines jeden Sportlers auf dem Programm. Olympia? „Das wäre schon ein Traum“, sagt Pietta. Der Center vollbrachte das Kunststück in den vergangenen elf Jahren immer mindestens elf Treffer erzielte zu haben. Jedes seiner 167 DEL-Tore machte er im Dress der Pinguine. Vor drei Jahren unterschrieb er einen bis dato noch nie da gewesenen Zehn-Jahres-Vertrag und zeigte damit einmal mehr, dass schwarz-gelbes Blut durch seine Adern fließt.

Und das gleich in doppelter Hinsicht. Neben den Pinguinen hält es der 31-Jährige nämlich auch in anderen Sportarten mit den Schwarz-Gelben. Er ist leidenschaftlicher Fan von Borussia Dortmund.

Kein Wunder also, dass seine Badelatschen im BVB-Design nicht fehlen dürfen. Nicht beim Verein und erst recht nicht bei der Nationalmannschaft, auch wenn diese fußballtechnisch fest in Münchener Hand ist. Kollege Matthias Plachta bezeichnete das Kabinenleben scherzend mal als „Alle gegen Daniel“, doch dem Center der Krefeld Pinguine macht das alles nichts aus. Er sagt: „Ich stehe zu meinem Verein und habe nur ein Paar Badelatschen, also kommen sie mit.“ tin