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Richard Rduchs tierische Schnappschüsse

Richard Rduchs tierische Schnappschüsse

In Eigenregie hat sich Richard Rduch das Fotografieren beigebracht. Seine Motive findet er in der Natur.

Krefeld. Wenn Richard Rduch etwas macht, dann richtig. Eigentlich wollte der 55-Jährige nur seine Kenntnisse in Sachen Bildbearbeitung am Computer ausbauen, als er dabei vielleicht das Hobby seines Lebens entdeckt hat. „Ich hatte irgendwann einfach keine Lust mehr, Fotomontagen mit fremden Bildern zu machen. Also griff ich selber zur Kamera“, sagt der Krefelder. Einfach mal hier und da auf den Auslöser drücken, war sein Ding aber nicht. Fotografieren statt knipsen, dass wollte er. Und heute, sechs Jahre später, macht der Techniker Fotos, die sich sehen lassen können.

Fachzeitschriften hat er abonniert, Bücher verschlungen und war in einschlägigen Internetforen unterwegs, um sich mit anderen Fotointeressierten auszutauschen. So hat sich Rduch im Alleingang den Umgang mit der Kamera beigebracht. Urlaubsfotos und Porträts macht er jetzt gerne. Doch seine wahre Leidenschaft gilt der Naturfotografie. „Es geht mir nicht allein um die Fotografie, sondern auch um den Kontakt mit der Natur.“ Gerne beobachtet und fotografiert er in Parks und auf den Feldern. Er hatte aber auch lange eine Jahreskarte für den Zoo und geht regelmäßig zum Pferderennen.

Manchmal ist er täglich unterwegs. Dennoch kommt er auch schonmal ohne Foto nach Hause, weil einfach kein Tier vor seine Linse wollte. Wenn er eins „erwischt“, ist Rduch oft über die Artenvielfalt in Krefeld überrascht. „Wenn ich dann wieder zu Hause bin, mache ich Recherchen zu den Tieren. Ich will schließlich wissen, was ich fotografiert habe.“ Dann lässt er seine Bilder entwickeln oder als Fotobuch drucken und vertextet sie mit den gefundenen Informationen. So sind schon komplette Bildbände über Krefelds Tierwelt entstanden, leider nur für den Privatgebrauch. „Ich würde auch gerne mit dem Fotografieren Geld verdienen, aber das ist schwierig.“

Anfangs war Rduch bei seinen Streifzügen durch die Natur alleine. Mittlerweile ist seine Frau dabei, denn die hat er mit seiner Leidenschaft angesteckt. „Es ist aber auch einfach ein schönes Hobby.“