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Gleumes: 3D-Brillen für Brauhaus-Gäste

Gleumes: 3D-Brillen für Brauhaus-Gäste

Musik oder Fußball total: Der neue Gleumes-Wirt will seine Kunden überraschen.

Krefeld. Am nächsten Donnerstag, 1. September, öffnet Krefelds Traditionsbrauhaus Gleumes wieder für die Öffentlichkeit — innen und außen renoviert und unter neuer Leitung. Patrick Hagen (41), manchem Krefelder noch als Direktor des Tryp-Hotels im Europark Fichtenhain und als KFC-Verwaltungsratsvorsitzender (bis 2005) bekannt, wagt sich auf das für ihn neue Terrain eines Gaststättenwirtes.

Unterstützt wird er dabei an der Theke von Günter Böhm (früher „Doktor Flotte“, „Böhms Bahnhof“, „Böhms Bierhaus“) und von Küchenchef Hans van Lieshout (39).

Van Lieshhout kommt aus einer alten Grefrather Gastronomenfamilie, hat im Parkhotel „Krefelder Hof“ gelernt, im elterlichen Betrieb „Haus Allen“ gearbeitet und wie viele Köche die große weite Welt erkundet.

Im mexikanischen Nobel-Badeort Acapulco hat er im Sheraton und im „Las Brisas“ gearbeitet und in Rothenburg ob der Tauber im Hotel „Eisenhut“. Der künftige Gleumes-Küchenchef verspricht eine „Brauhaus-Küche gutbürgerlich, natürlich frisch, aber auch „witzig und für Überraschungen gut“.

Für Überraschungen will auch der gebürtige Niederländer und gelernte Hotelkaufmann Patrick Hagen sorgen, der von Krefeld zunächst nach Merseburg (Sachsen) und dann als Chef ins Radisson-Hotel in Leipzig wechselte und vor einigen Wochen nach Krefeld „heimkehrte“.

Auf gleich mehreren großen Flachbildschirmen mit 3D-Technik können die Brauhausbesucher Bundesliga-Fußball dreidimensional verfolgen — sie werden vom Wirt mit den nötigen Brillen ausgestattet. Eines der neun Bundesliga-Partien in der Woche wird vom Bezahlsender Sky in 3D ausgestrahlt.

Gleumes-Gäste bekommen aber auch was auf die Ohren. Mick Haering, Singer-Songwriter mit Hang zum irischen Folkrock, tritt bereits am Abend des 2. September bei Gleumes auf und am Samstag, 3. September, zupft Rafael de Alcala, Mitglied der früheren Gypsy Vagabondes, die Saiten seiner Gitarre.

Patrick Hagen will die Gäste des Traditionshauses (140 Plätze drinnen, 40 im Hof) mit regelmäßigen musikalischen Highlights erfreuen. Viel Wert legt Hagen auf „junges, freundliches Personal“.