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Krefelder Wahlkreise haben jeweils elf Bewerber

Krefelder Wahlkreise haben jeweils elf Bewerber

Seit Montag steht fest, wer am 22. September als Kandidat dabei sein möchte. Der Kreiswahlausschuss entscheidet darüber am 26. Juli.

Krefeld. Seit Montag steht fest: In jedem der beiden Krefelder Wahlkreise möchten sich jeweils elf Kandidaten um ein Bundestagsmandat bewerben. Ob sie am 22. September auch tatsächlich antreten dürfen, entscheidet der Kreiswahlausschuss am 26. Juli. Unter anderem sind dafür 200 Unterstützungsunterschriften nötig. Und die zusammen zu bekommen ist — zumindest für die unabhängigen Kandidaten — oft nicht so einfach.

Gemeldet hatten sich beim Wahlamt bis zum Stichtag 15. Juli für den Wahlkreis 110 (Krefeld I/Neuss II): Benedikt Winzen (SPD, aus Krefeld), Ansgar Heveling (CDU, Korschenbroich), Karl-Heinz Renner (Grüne, Krefeld), Otto Fricke (FDP, Krefeld), Manfred Büddemann (Linke, Krefeld), Wilhelm Alexander Frömgen (Piraten, Korschenbroich), Rainer Bertini (Freie Wähler, Krefeld), Mirko Hilgers (NPD, Krefeld), Manfred Schlöter (Die Partei, Meerbusch), Heinz-Josef Hecker (AfD, Korschenbroich), Willi Kindel (Einzelbewerber, Meerbusch).

Im Wahlkreis 114 (Krefeld II/Wesel II) möchten folgende Kandidaten antreten: Siegmund Ehrmann (SPD, Moers), Kerstin Radomski (CDU, Krefeld), Ulle Schauws (Grüne, Krefeld), Michael Terwiesche (FDP, Moers), Gabriele Kaenders (Linke, Moers), Peter Klein (Piraten, Krefeld), Josef Stork (Freie Wähler, Krefeld), Philippe Bodewig (NPD, Kempen), Richard Jörg Jansen (Die Partei, Krefeld), Klaus Wallenstein (MLPD, Neukirchen-Vluyn), Uwe Döhnert (Einzelbewerber, Krefeld).

Der nächste Stichtag ist der 18. August. Wer bis dahin im Krefelder Wählerverzeichnis eingetragen ist, der ist auch hier für die Bundestagswahl wahlberechtigt. Eine Woche später werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt (bis 6. September). Das Briefwahlbüro öffnet Anfang September.

Ansonsten gibt es für diese Wahl kaum Neuerungen. Der Neuzuschnitt der Wahlkreise betrifft Krefeld nicht, lediglich die Nummern haben sich geändert: aus 111 ist 110 geworden, 115 ist jetzt 114. Und das Einspruchsverfahren gegen Entscheidungen des Wahlausschusses ist einfacher geworden. Hans-Jürgen Neuhausen, bei der Stadt zuständig für die Abteilung Statistik und Wahlen, rechnet mit einem vorläufigen Ergebnis am Wahlabend gegen 21 Uhr.

Spannender werde es — zumindest organisatorisch — im nächsten Frühjahr, prophezeit er. Dann finden, vermutlich am 25. Mai, drei Wahlen gleichzeitig statt: Kommunal- und Europawahl sowie Wahl zum Integrationsbeirat. „Denn“, so Neuhausen, „in allen drei Fällen haben wir völlig unterschiedliche Wahlberechtigte. Das wirkt sich auch auf die Wahlhelfer und das, was sie tun dürfen, aus.“