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Bundestagswahl: Kurz gefragt - Michael Terwiesche (FDP)

Bundestagswahl: Kurz gefragt - Michael Terwiesche (FDP)

Krefeld. Michael Terwiesche (49) ist der Bundestagskandidat der FDP im Wahlkreis 114. Der Rechtsanwalt lebt in Moers, ist verheiratet und war im Jahr 2005 für wenige Monate Bundestagsabgeordneter.

Was ist für Sie Glück?

Im Bundestagswahlkampf persönliche Dinge nicht veröffentlichen zu müssen.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer/m Frau/Mann?

Verlässlichkeit. Wenn mir eins gegen den Strich geht dann sind das Menschen, die ihre Zusagen nicht einhalten.

Was wären Sie gerne — außer Politiker?

Ich fühle mich nicht als „Politiker“ und bin mit meinem derzeitigen Leben zufrieden.

Was würden Sie gerne können?

Fließend Französisch, um die Filme von Michel Piccoli und Romy Schneider im Original sehen zu können.

Erklären Sie in zwei Sätzen, warum man Sie wählen soll.

Weil es eine Partei in Deutschland geben muss, die nicht auf den Staat, sondern den verantwortungsbewussten und mündigen Bürger setzt.

Was würden Sie sofort ändern, wenn Sie es könnten?

Die Milliarden-Subventionen für den Steinkohle-Bergbau abschaffen.

Wie sind die Mietpreise in Berlin?

Woher soll ich das wissen?

Was schätzen Sie an Ihrem politischen Mitbewerber am meisten?

Dass wir in Ruhe sachliche Argumente austauschen können. Das gilt nicht für die Extremisten der SED/PDS-Nachfolgepartei Die Linke. Da kann ich nur verquere Hirngespinnste verbohrter Ideologen erkennen.

Welchen Koalitionspartner können Sie sich für Ihre Partei vorstellen?

Da kommt so einiges in Frage. Voraussetzung ist allerdings, mit dem Koalitionspartner lässt sich freiheitliche Politik machen. Damit meine ich mehr Leistungsgerechtigkeit, erhebliche Steuersenkungen, Vorfahrt für Bildung, Abbau von Bürokratie und Schluss mit der Bevormundung der Menschen wie etwa beim Vorschreiben eines fleischfreien Wochentages.

Was ist Ihr Lieblingsplatz im Wahlkreis?

In meinem Oldtimer, einem MG A Baujahr 1958.