Die Kirmes ist eröffnet: Was günstig und was gut ist
Premiere für die Kirmes. Zum ersten Mal wurde das Fest bereits am Freitag eröffnet.
Düsseldorf. Viele Jahre lang hatten sich die Schausteller eine Verlängerung der Kirmes gewünscht. Als Oberbürgermeister Dirk Elbers die Größte Kirmes am Rhein am Freitag um 14 Uhr eröffnete, waren beim anschließenden Rundgang manche Rollläden an den Geschäften noch geschlossen. So richtig voll wurde es auf dem Festplatz erst am frühen Abend. Gespannt waren die Kirmes-Fans vor allem auf die Neuheiten. Aber auch sonst hat das Volksfest wieder für jeden etwas zu bieten.
Für Preisbewusste Das teuerste Fahrgeschäft ist mit sieben Euro der neue Fünfer-Looping. Am preiswertesten fährt man mit dem ältesten transportablen Autoscooter. „Da kostet ein Chip 2,50 Euro. Dafür können zwei Leute mitfahren“, sagt Richard Müller. Konstant geblieben sind die Preise bei den anderen Attraktionen. So kostet eine Fahrt auf der Alpina-Bahn, der Wildwasser-Bahn oder dem Power Tower wieder fünf Euro. Der Platz im Kettenkarussell Star-Flyer ist für vier Euro zu haben, für drei Euro darf jeder in die Gondel von „Shake & Roll“ steigen. Die schöne Aussicht vom Riesenrad sollte den Kirmes-Fans fünf Euro wert sein.
Für Genießer Auch an den Imbissständen wurden die Preise kaum erhört. Zwar ist die echte Bratwurst von Kebben mit 2,80 Euro genau 30 Cent teurer geworden, liegt damit aber immer noch auf dem Niveau der Konkurrenz. In der Alpenwelt gibt es Elsässer Flammkuchen für 6,50 Euro oder Flammlachs für sechs Euro. Backfisch oder ein Scampi-Spieß gehen für vier Euro über die Theke, das Stück Pizza und die Portion Pommes ab zwei Euro.