Die Kirmes-Bilanz der Schausteller

Düsseldorf. Der verregnete Beginn machte allen Schaustellern zu schaffen, das letzte Wochenende versöhnte sie jedoch mit der Rheinkirmes. Für Angelo Agtsch (Foto links), der mit seinem Hindernis-Parcours „Amazonas“ zum ersten Mal in Düsseldorf war, ist die Rheinkirmes etwas Besonderes: „Das ist ein Prestige-Platz wie das Oktoberfest.

Bei gutem Wetter kommt die heimische High Society, um sich zu präsentieren.“ Auch Sebastian Küchenmeister von der Riesenschaukel „Konga“ sieht die Rheinkirmes unter den „Top-Drei-Veranstaltungen Deutschlands“: „Bei uns lief es auch während der ersten Hälfte ganz gut. Auffällig ist, dass hier viele Menschen doppelt und dreifach zahlen.“

Für Willi Kebben (Foto rechts), der seinen legendären Imbissstand auf der Kirmes hatte, war der sonnige Mittwoch ein „vorgezogener Feuerwerks-Freitag. Das habe ich unterschätzt. Unterm Strich ist es etwas besser gelaufen als im Vorjahr.“ Ähnlich erging es den Betreibern der „Großen Geisterbahn“: „Die ersten Tage liefen zwar nicht so gut wie in den Vorjahren, aber es war auch bei Regen etwas los. Das ist auf anderen Festplätzen anders“, sagte Juniorchefin Emily Schütze.

„Passt schon“, sagte auch Peter Buchholz, der mit seiner Raupe auf den Oberkasseler Rheinwiesen war. „Das Wetter hat sich ja geändert, wir müssen zufrieden sein.“ win

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