Die gute Tat : Netz-Aktivitäten reduzieren

Weniger chatten, posten und streamen spart Energie.

Ich aktualisiere ständig mein Mail-Postfach, verschicke Fotos und Videos via WhatsApp, poste Videos auf Facebook, schaue mir  Instagram-Storys an und gucke Serien auf Netflix. Das alles habe ich bislang aus beruflicher Pflicht und aus privater Freude getan. Digitale Kommunikation läuft schnell und bequem. Doch mit ihr geht auch ein großes Problem einher: Mit jeder Nachricht, mit jedem Post, mit jedem gestreamten Film im virtuellen Kosmos wird eine Anfrage über das Netzwerk an ein Rechenzentrum ausgelöst und dort eine Rechenoperation auf Servern ausgeführt. Für die Unmengen an Daten braucht es handfeste elektronische Komponenten: Server, Schalter, Router, Switche oder Glasfaserkabel. Die benötigen alle Strom, poduzieren also CO2. Ich werde mein Treiben im Netz nun stärker dosieren. TF

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