Philipp Tacer (SPD): Wahlkreis 106

Was ist für Sie Glück? Glück und Glücklichsein hat viele Dimensionen. Gesundsein ist Glück. Frei von Not zu sein, ist Glück. Im Beruf etwas Erfüllendes und Sinnstiftendes tun zu können, ist Glück.

Nächstenliebe und Geborgenheit zu erfahren, ist Glück.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau?
Bei aller Vorsicht vor Geschlechterstereotypen schätze ich bei Frauen ihre Empathiefähigkeit und die im Vergleich zu Männern besser ausgeprägte Fähigkeit, sich selbst nicht immer für den Nabel der Welt zu halten.

Was wären Sie gerne — außer Politiker?
Da ich Politik derzeit im Ehrenamt betreibe, ist mir die Vorstellung, etwas anderes als Politiker zu sein, nicht fremd. Ich arbeite im Hochschulbereich und fühle mich auch dort gut aufgehoben.

Was würden Sie gerne können?
Ich würde gerne Klavier spielen können.

Erklären Sie in maximal 20 Wörtern, warum man Sie wählen sollte:
Gerechtigkeit treibt mich an. Ich kenne die Alltagsprobleme von Menschen und habe in der Kommunalpolitik gelernt, gemeinsam Lösungen zu finden.

Was würden Sie sofort ändern, wenn Sie es könnten?
Ausreichend und qualitativ hochwertige Kita-Plätze im Land schaffen, einen gesetzlichen Mindestlohn einführen und den Befristungswahnsinn auf dem Arbeitsmarkt beenden, unser Renten- und Gesundheitssystem zukunftsfest und solidarisch gestalten. Und mehr für die Kultur tun.

Wie sind die Mietpreise in Berlin?
Nicht so hoch wie in Düsseldorf. Aber generell ist in den Großstädten die Frage des bezahlbaren Wohnens für die Menschen die neue soziale Frage geworden. Mich ärgert, dass OB Dirk Elbers und seine CDU dies in Düsseldorf nicht erkennen wollen.

Was schätzen Sie an Ihrem politischen Mitbewerber am meisten?
Seine lockere und freundliche Art im persönlichen Umgang.

Welche Kooperationspartner können Sie sich für Ihre Partei vorstellen?
Mein Ziel ist eine rot-grüne Bundesregierung, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Innovationskraft in Deutschland stärkt.

Inwieweit werden Sie sich für die Interessen Düsseldorfs stark machen?
Eine gesetzliche Mietpreisbremse im Bund wäre eine echte Hilfe für die Mieterinnen und Mieter in Düsseldorf. Für ein attraktiveres Angebot an Bussen und Bahnen in Düsseldorf brauchen wir eine handlungsfähige Kommune. Ich möchte als Düsseldorfer Abgeordneter in Berlin wieder eine städtefreundliche Politik machen, denn vor Ort in der Stadt und den Quartieren spielt sich das Alltagsleben der Bürger ab. Großstadtpolitik muss man können.

Welche Ziele verfolgen Sie, die die Stadt betreffen?
Die Abschaffung des sinnlosen Betreuungsgeldes, damit wir die auch in Düsseldorf fehlenden Kita-Plätze für Kinder endlich schaffen können. Außerdem möchte ich unsere Sportvereine gesetzlich absichern, so dass sie nicht mehr Opfer von sogenannten Lärmschutzklagen werden können, wenn die Kinder auf dem Sportplatz spielen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Stadt?
Die Rheinwiesen.

Was werden Sie an Düsseldorf am meisten vermissen?
Die rheinländische Mentalität und die Tatsache, dass wir trotz aller Urbanität und Internationalität auch eine gemütliche und überschaubare Stadt sind.

Altbier oder Futschi (Berliner Mixgetränk)?
Entschuldigen Sie, was für eine Frage! Altbier. Im nächsten Fragebogen verrate ich Ihnen dann auch meine Lieblingsbrauerei.