1. Specials
  2. NRW
  3. Coronavirus

Corona Deutschland: Bundespräsident Steinmeier mit Astrazeneca geimpft

Corona-Pandemie : Bundespräsident Steinmeier mit Astrazeneca geimpft

Frank-Walter Steinmeier hat seine erste Corona-Impfung erhalten - mit dem Impfstoff von Astrazeneca. Der Bundespräsident appellierte im Anschluss an alle Bürger, seinem Beispiel zu folgen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Dem Staatsoberhaupt wurde am Donnerstag im Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin der Impfstoff von Astrazeneca gespritzt, wie das Bundespräsidialamt mitteilte.

Corona in Deutschland: Bundespräsident appelliert an alle Bürger, seinem Beispiel zu folgen

Der Bundespräsident appellierte im Anschluss an alle Bürger, seinem Beispiel zu folgen: „Ich vertraue den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen“, betonte er in einer Mitteilung. „Heute habe ich meine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten. Das Impfen ist der entscheidende Schritt auf dem Weg aus der Pandemie. Nutzen Sie die Möglichkeiten. Machen Sie mit!“

Steinmeiers Frau Elke Büdenbender, die bei der Priorisierung in einer anderen Stufe als ihr Mann ist, wurde nach dpa-Informationen bereits vor kurzem erstmals geimpft.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte sich impfen lassen

Der 65-Jährige hatte immer betont, dass er erst geimpft werden wolle, wenn er nach der Priorisierung an der Reihe sei. Dies trat nun dadurch ein, dass Bund und Länder am Dienstagabend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt sind, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren einzusetzen. Dadurch kann nun auch schon die Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen für dieses Mittel in die Impfkampagne einbezogen werden.

Dies gilt auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, ist für mich nähergerückt. Das ist richtig“, hatte sie am Dienstagabend nach der Entscheidung von Bund und Ländern zum Impfstoff von Astrazeneca gesagt. Sie müsse sich aber erst einmal über das Verfahren in Berlin informieren.

(dpa)