Sanierung der Gesamtschule Langerfeld verschoben

Wegen des GMW-Finanzlochs wird der dritte Bauabschnitt nicht vor 2024 starten.

Die weitere Sanierung der Gesamtschule Langerfeld verschiebt sich um ein Jahr. Das teilte jetzt GMW-Chef Uwe Flunkert in der Sitzung des Betriebsausschusses mit. Diese Maßnahme ist die Konsequenz aus der Unterfinanzierung des städtischen Gebäudemanagements. Bei dem städtischen Unternehmen tat sich zum Ende des Jahres ein 19-Millionen-Euro-Loch auf, das von der Stadt durch ein Rettungspaket gestopft werden soll. Dieses besteht aus einem Zehn-Millionen-Euro-Kredit und einem Verzicht auf die jährliche Gewinnausschüttung. Das GMW verbaut zudem anstelle der eigentlich angesetzten 122 Millionen Euro nur 90 Millionen Euro in 2020. Die Gesamtschule Langerfeld stammt aus den 1970er Jahren. Das Haus 1 ist in einem ersten Bauabschnitt bereits ab 2016 saniert worden, das Haus 2 folgt jetzt. Verschoben werden nun allerdings die Planungen des GMW für den letzten Abschnitt, Haus 3.

Dadurch wird der geplante Bau 2023 bis 2024 nicht mehr realistisch sein und sich mindestens um ein Jahr nach hinten verschieben. Für die Sanierung des Hauses 3 plus Mensa waren einmal 9,3 Millionen Euro veranschlagt. Angesichts der Baukostensteigerung bis 2025 ist davon auszugehen, dass diese Rechnung nicht mehr aufgeht. neuk

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