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Kolumne Gute Reise : Die gesparte Stunde

Staus, Baustellen, Verspätungen: Manch einer schwört bei seinen – nach Corona-Zeiten wieder mehr gewordenen – Dienstreisen auf den Flieger. Und natürlich ist es bequem, in knapp einer Stunde vom Rheinland aus in Hamburg oder Berlin zu sein.

Doch jahrelange Pendler können ein Lied davon singen, wie groß oder eben nicht groß die Zeitersparnis im Vergleich zur Fahrt mit Bahn oder Auto tatsächlich ist. Beispielstrecke Wuppertal-München: Anreise zum Airport Düsseldorf, dort einchecken, warten. Dann abfliegen, eine Stunde später landen – auf dem Franz-Josef-Strauß-Airport, 40 Kilometer vom Münchener Zentrum entfernt. Aussteigen, zu S-Bahn oder Airportbus eilen und mindestens 30-45 Minuten Transfer in die City einplanen. Summa summarum: Mindestens dreineinhalb, eher vier Stunden sind es von Tür zur Tür.

Dagegen dauert die Bahnfahrt von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof etwas über fünf Stunden, wenn alles glatt läuft. An dieser Stelle sollen Reiseentscheidungen selbstverständlich nicht beurteilt werden. Trotzdem sei die ganz persönliche Ansicht erlaubt, dass es wirklich überflüssige Flugstrecken gibt: Zum Beispiel die zwischen Frankfurt und Düsseldorf.

In diesem Sinne: Gute Geschäftsreise!
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