WZ-Club : Reise nach Braunlage: Harz in Flammen

Osterfeuer am Fuße des Wurmberges vom 1. bis 5. April. Die WZ-Leser reisen nach Braunlage, wo sie ein paar schöne Tage verbringen. Mit dem Feuer wird dann gemeinsam der Winter vertrieben.

Wenn bei Einbruch der Dunkelheit zu Ostern in vielen Harzorten die Meiler brennen, steht der Harz „in Flammen“. Das strahlende Licht und die wärmende Glut sowie der mystische Anblick der „Fackelschwinger“ und die glücksbringenden „Schwarzmacher“ machen jedes Jahr wieder neugierig auf den Ursprung dieser Traditionen.

Grundsätzlich diente der Brauch, ein Feuer zu entzünden, dem Vertreiben des Winters. Vermutlich glaubte man, der Feuerschein würde die keimende Saat vor bösen Geistern schützen. So galten die Feuer als Kulthandlung, um Fruchtbarkeit, Wachstum und Ernte zu sichern. Bis heute wird an diesen alten Traditionen festgehalten.

1. Tag: Königsalm, Traditionsbrennerei und Braunlage

Die Leser reisen in das Niestetal, wo alle auf der „Königsalm“ bei einem Glas Bier auf diese Osterreise anstoßen werden. Gelegenheit zum Mittagessen ehe man die Traditionsbrennerei Nordhäuser bei einer Hofführung und der Verkostung der hiesigen Destillate kennenlernen werden. Anschließend Anreise nach Braunlage alle mit einem Glas Sekt begrüßt werden. Zimmerverteilung und Abendessen.

2. Tag: Rundfahrt
durch den Westharz

In Begleitung eines örtlichen Reiseleiters erkundet die Reisegruppe heute den Westharz. Von Braunlage führt die Route in die ehemals freie Bergstadt Sankt Andreasberg und weiter in die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Über Hahnenklee, am Fuße des Bocksberges gelegen um welchen jährlich in der Walpurgisnacht die Heyen kreisen sollen, gelangt man in die alte Kaiserstadt Goslar. Nach einem geführten Stadtrundgang und der Gelegenheit zum Mittagessen kehren alle am Nachmittag über Bad Harzburg, einer renommierten Kurstadt, und über Torfhaus, mit dem Nationalpark-Besucherzentrum, zurück nach Braunlage zum Abendessen im Hotel.

3. Tag: Quedlingburg, Hexentanz und Osterfeuer

Der Reiseleiter (ent-)führt die Gruppe am heutigen Tag in die Unesco Stadt Quedlinburg. Hier erwarten alle acht Jahrhunderte Fachwerkbauweise. Die Reisenden durchstreifen auf holprigem Kopfsteinpflaster malerische Gassen, bestaunen berühmte romanische Kirchen oder gehen ganz einfach durch die „Hölle“. Anschließend Gelegenheit zum Mittagessen. Auf der Rückfahrt nach Braunlage Stopp am berühmten Hexentanzplatz von Thale.

Nach dem Abendessen gibt es die Möglichkeit dem mystischen Treiben während der Entzündung des Osterfeuers in Braunlage beizuwohnen. Rings um die auflodernden Osterfeuer feiern Gäste und Einheimische mit „Osterfackel-Schwingen“ und „Schwarzmalen“ gemeinsam ein stimmungsvolles Fest bis in die Nacht.

4. Tag: „Bunte Stadt“
und Harzquerbahn

Für den heutigen Ausflug geht es zunächst in die „Bunte Stadt im Harz“ nach Wernigerode. Bei einem kleinen Stadtrundgang sehen alle das mittelalterliche Rathaus, den Wohltäterbrunnen, die Reste der Stadtmauer und das „krummelsche“ Haus, mit der lückenlosen, geschnitzten Holzfassade. Gelegenheit zum Mittagessen, ehe es mit der Harzer Schmalspurbahn (fak.) von Wernigerode in den kleinen Ort Schirke geht.

5. Tag: Die Bierstadt
Einbeck und Heimreise

Fahrt in die nahe gelegene Bierstadt Einbeck, wo der historische Braumeister im örtlichen Rathaus die Reisenden empfangen wird. Anschließend Stadtbummel und Zeit zum individuellen Mittagessen. Fortsetzung der Rückfahrt am frühen Nachmittag mit Ankunft an Ihrem Heimatort am frühen Abend.