Eine Reise ins „Nizza des Nordens“

Eine Reise ins „Nizza des Nordens“

Fahren Sie für zwei Tage in die facettenreiche Stadt Wiesbaden. Eine Goethe-Lesung und der Besuch des Café Maldaner werden Sie verzaubern.

Wiesbaden. Eingebettet in den wunderschönen Rheingau mit seinem einmaligen Klima trägt Wiesbaden nicht ohne Grund den Titel „Nizza des Nordens“. Seit der Römerzeit wird das wohltuende Thermalwasser aus den vielen heißen Quellen der Stadt genutzt. Facettenreich, elegant und lebendig präsentiert sich die hessische Landeshauptstadt mit ihren großzügigen Alleen, Stadtvillen und historischen Sehenswürdigkeiten. Im Herbst ist Wiesbaden besonders charmant.

Erleben Sie zwei ganz besondere Tage mit individuellem Programm abseits vom Massentourismus. Los geht es am 20. Oktober. Gemeinsam entdecken Sie bei einer Stadtführung die reizvolle Architektur und den großen Bestand klassizistischer Bauwerke der Weltkulturstadt und werfen einen exklusiven Blick in den Hessischen Landtag und das dazugehörige prunkvolle Stadtschloss.

Bei einem Besuch im „Wiesbadener Wohnzimmer“, wie das Café Maldaner liebevoll genannt wird, entdecken Sie mitten im Herzen Wiesbadens ein echt traditionelles Stück Wien. Werfen Sie mit Geschäftsführerin Renate Winkel einen Blick hinter die Kulissen des Cafés, welches im Oktober 2011 die Auszeichnung zum „1. Original Wiener Kaffeehaus Deutschlands“ verliehen bekam. Natürlich haben Sie genug Zeit, um bei Kaffee und Kuchen die Atmosphäre zu genießen.

Entscheiden Sie selbst ob Sie abends den Tag im berühmten Wiesbadener Kasino oder in einem gemütlichen, traditionellen Restaurant in der Wiesbadener Altstadt ausklingen lassen möchten. Die Nacht verbringen Sie in den individuell und freundlich von der Inhaberin geführten Hotels Alexander und Admiral.

Mit der 1888 erbauten Nerobergbahn (Thermine), einer mit Wasserkraft betriebenen Drahtseilbahn, gilt es am nächsten Tag einen Höhenunterschied von 80 Metern zu überwinden. Genießen Sie bei einem Ausflug auf den Neroberg, den Hausberg Wiesbadens auf dem auch der Neroberger Wein gedeiht, in 245 Metern Höhe eine spektakuläre Sicht auf die Stadt. Bei einem anschließenden Besuch des wunderschönen Kurparks haben Sie die Gelegenheit durch die Natur zu schlendern und die Seele baumeln zu lassen.

Bei einem Spaziergang durch den Weinlehrpfad in Frauenstein lassen sie sich am Goethedenkmal zu einer literarischen Begegnung nieder.

Mehr von Westdeutsche Zeitung