Lage auf den Autobahnen Weniger Reisende: Warum es dennoch zu Staus kommen kann

Berlin/München- · Die Osterferien sind fast überall vorbei - der Alltag kehrt ein. Das bringt auch weniger Reiseverkehr auf die Autobahnen - doch nicht überall muss die Lage entspannt bleiben.

Eigentlich ist weniger los auf den Straßen, stellenweise droht trotzdem Staugefahr.

Eigentlich ist weniger los auf den Straßen, stellenweise droht trotzdem Staugefahr.

Foto: dpa-infografik/dpa-tmn

Die gute Nachricht zuerst: Am kommenden Wochenende (12. bis 14. April) dürfte sich die Lage auf den Autobahnen deutlich entspannter zeigen als in den Vorwochen. Das sagen die Verkehrsclubs ACE und ADAC voraus.

In Hessen enden die Osterferien. So rechnet der ACE am Samstagvormittag und am Sonntagnachmittag mit Rückreiseverkehr speziell in Süddeutschland auf den Routen in nördlicher westlicher Richtung sowie rund um die deutschen Küsten. Doch lange oder viele Staus erwarten beide Clubs nicht.

Bei Baustellen und Autobahnsperrungen kann es länger dauern

Dennoch dürfte es nicht überall störungsfrei laufen. Vor allem bei Vollsperrungen von Autobahnteilstücken als auch im Bereich von Baustellen kann es länger dauern. Von letzteren hat der ADAC aktuell 1168 gezählt.

Am meisten dürfte am Freitagnachmittag los sein - wenn zwischen etwa 14.00 und 18.00 Uhr speziell rund um die Ballungsräume der Berufs- und Pendlerverkehr rollt.

Der ACE erwartet erhöhtes Verkehrsaufkommen und Staurisiko in den Großräumen Rhein-Neckar, Stuttgart und München sowie auf den Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee und folgenden Routen (oft in beiden Richtungen):


 A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck
 A 3 Oberhausen - Frankfurt/Main - Würzburg - Nürnberg - Passau
 A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt/Main
 A 6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim - Kaiserslautern
 A 7 Füssen/Reutte - Ulm -Würzburg - Kassel - Hannover - Hamburg - Flensburg
 A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
 A 9 München - Nürnberg
 A 10 Berliner Ring
 A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach
 A 81 Heilbronn - Stuttgart - Singen
 A 93 Rosenheim - Kiefersfelden
 A 99 Umfahrung München

Auch in Österreich und in der Schweiz dürfte der Verkehr entspannter laufen als in den Vorwochen. Am ehesten füllen sich die Transitouten Richtung Deutschland und die Abfahrten aus den Alpentälern.

Speziell weisen die Clubs in Österreich auf die Tauern- und Brennerautobahn sowie die Fernpass-Route hin. Zudem werden auf der Tauernautobahn zwischen Golling und Pfarrwerfen bis 2025 die Tunnel Ofenauer, Hiefler, sowie die Tunnelkette Werfen saniert. Hier ist mit deutlich längeren Fahrtzeiten zu rechnen - im Schnitt mit circa 30 Minuten pro Richtung.

In der Schweiz rechnet der ACE auf der Gotthardtroute (A 2) mit höherem Verkehrsaufkommen und nennt ab einer Wartezeit von über einer Stunde vor dem Gotthardtunnel die Ausweichroute über den San Bernadino als Alternative.

Wartezeiten an der Grenze sind möglich

Bei der Einreise, speziell von Österreich nach Deutschland, erwartet der ACE Wartezeiten vor allem jeweils um die Mittagszeit bis in den Nachmittag hinein. Wie lange man an den Übergängen Walserberg (Salzburg - Bad Reichenhall), Kiefersfelden (Kufstein Süd - Kiefersfelden) und Suben (Ort i. Innkreis - Pocking) warten muss, sieht man online bei der österreichischen Infrastrukturgesellschaft Asfinag.

Wegen entsprechender Kontrollen müsse man auch an Schweizer Grenzen in Richtung Deutschland etwas längere Wartezeiten einplanen.

© dpa-infocom, dpa:240408-99-599465/2

(dpa)
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