Test: Reiseangebote im Netz oft teurer als angegeben

Hamburg (dpa/tmn) - Auf Preisangaben von Internetreiseanbietern ist einem Test zufolge wenig Verlass. So müssen Kunden häufig damit rechnen, dass Angebote beim Buchen teurer sind als zunächst angegeben.

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Zeitschrift „Computerbild“.

Die Zeitschrift hat 133 Reisen bei fünf bekannten Anbietern unter die Lupe genommen. In 106 Fällen war die Reise am Schluss teurer als anfangs angegeben. Schuld daran seien vor allem drei Dinge: Im Buchungsformular sind häufig Reiseversicherungen automatisch vorausgewählt, was in Deutschland verboten ist. Alle getesteten Anbieter verlangen zudem eine Kreditkartengebühr, auch wenn in einigen Fällen keine andere Zahlungsmöglichkeit besteht. Und häufig stelle sich beim Buchen heraus, dass sich der Preis kurzfristig geändert hat.

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