Sex, Crime und Aschenbrödel: Ausstellungen im Winter

Sex, Crime und Aschenbrödel: Ausstellungen im Winter

Berlin (dpa/tmn) - Im Winter verschlägt es viele Touristen in Ausstellungen - zu recht. In den nächsten Monaten heißt es: Will man der pikanten Affäre von Gräfin Maria Aurora nachgehen? Stehen, wo Aschenbrödel ihren Schuh verlor?

Oder eine märchenhafte Bergwelt sehen?

Sex and Crime im Schloss Agathenburg

Mit nur 29 Jahren wegen einer pikanten Liebesaffäre höchstwahrscheinlich einem Mordkomplott zum Opfer gefallen: Die Geschichte von Philipp Christoph und der schönen Gräfin Maria Aurora ist pikant - und Teil der neuen Dauerausstellung im Schloss Agathenburg. Das Schloss wurde 1655 als Landsitz des schwedischen Gouverneurs der Herzogtümer Bremen und Verden erbaut. Neben Ausstellungen bietet es dem Tourismusmarketing Niedersachsen zufolge auch einen öffentlich zugänglichen Skulpturenpark zeitgenössischer Kunstwerke. Informationen gibt es telefonisch unter: 04141/640 11

Wo Aschenbrödel ihren Schuh verlor

Schloss Moritzburg war die Kulisse eines Kultfilms: Regisseur Vaclav Vorlicek drehte in dem Wasserschloss nahe Dresden in den 70er Jahren das deutsch-tschechische Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Vom 10. November bis 3. März 2013 zeigt dort eine Ausstellung unter anderem Originalkostüme und -requisiten, teilt Sachsen Tourismus mit. Ein Rundgang führt die Besucher schließlich auf die Schlosstreppe, auf der Aschenbrödel ihren Schuh verlor. Tel.: 035207/87 30.

Märchenhafte Bergwelt im Volkskundemuseum Oberschönenfeld

Verborgene Schätze, weiße Gämsen, Gold schürfende Venedigermänner: Die Ausstellung „ungeheuer - zauberhaft: Märchen, Sagen und Geschichten aus den Alpen“ thematisiert das magische Verhältnis der Menschen zur Bergwelt. Die Schau ist vom 25. November bis 27. Januar im Volkskundemuseum Oberschönenfeld zu sehen, wie der Tourismusverband Allgäu mitteilt. Tel.: 08238/300 10.

Krippenausstellung im Hunsrück

Alle zwei Jahre gibt es im Hunsrückhaus am Erbeskopf eine große Krippenausstellung. In diesem Jahr öffnet sie vom 30. November bis 9. Januar ihre Pforten. Laut Rheinland-Pfalz Tourismus werden auf 240 Quadratmetern Exponate aus dem Hunsrück sowie den benachbarten Regionen gezeigt. Geöffnet hat die Ausstellung dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Ausstellung zur Geschichte der Weihnachtspyramide

Mit der Geschichte der Weihnachtspyramiden beschäftigt sich eine Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen in Berlin. Die Sammlung umfasst mehr als 100 Objekte, die zum Teil bereits um 1900 hergestellt wurden. Gezeigt werden die unterschiedlich gestalteten Pyramiden mit ihren regionalen Besonderheiten. Ein großer Schwerpunkt liegt dabei auf den Werken aus dem sächsischen Erzgebirge, teilt das Museum mit. Die ausgestellten Stücke werden vom 30. November bis 3. Februar 2013 gezeigt. Tel.: 030/266 42 42 42

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