1. Reise

Reiseführer Südafrika – Die einzigartige Garden Route!

Afrika Urlaub : Reiseführer Südafrika – Die einzigartige Garden Route!

Die Garden Route in Südafrika ist eine der beliebtesten Routen im Land und bietet jedem Reisenden Highlights der Extraklasse. Sie sollte auf jeder Liste stehen, die für eine Südafrika Rundreise gemacht wurde.

Die Garden Route beginnt in Kapstadt und zeigt auf ihrem Weg die Vielfalt Südafrikas. Die offizielle Garden Route beginnt in Mossel Bay und endet kurz vor dem Tsitsikamma National Park. Allerdings zieht jeder Guide seine eigenen Grenzen der Garden Route, weshalb diese, je nach Guide, abweichen kann.

Die Route trägt ihren Namen wegen der vielfältigen Vegetation in der Region sowie der außergewöhnlichen Landschaft. Weiße, breite Sandstrände wechseln sich mit steilen Felsklippen ab und in den Urwäldern findet der Urlauber zahlreiche Vogelarten, die unter Schutz stehen. Aus diesen Gründen sollte jeder, der eine Südafrika Rundreise bucht, sich über diese Route informieren.

Das sollten Sie für die Garden Route einplanen

Die Garden Route hat einiges zu bieten und wer diese außergewöhnliche Route ohne Stress genießen möchte, sollte mindestens sieben Tage einplanen. Besser wären zehn Tage oder mehr, um einen Ruhetag am Strand oder Pool einlegen zu können. Hier sollte die Route gut geplant werden, da nicht alle Orte Attraktionen bieten, aber ideal sind, um dort zu übernachten. Swellendam und Mossel Bay sind perfekte Übernachtungsorte. Hermanus auch, wenn nicht gerade Walsaison ist.

Die Garden Route ist für eine Mietwagenrundreise angedacht. Dabei kann jeder sein eigenes Tempo nutzen und zwischendrin einen Strandtag einplanen. Malerische Buchten laden zum Verweilen und die Regenwälder zum Erkunden ein. Hier kann jeder für sich entscheiden, wie schnell er die Garden Route in Südafrika bestreiten möchte.

Auch, wenn das Klima in Südafrika ganzjährig mild ist, sollte die passende Kleidung nicht fehlen. Während für den Tag luftige Kleidung reicht, sollte an den Abenden und in den Nächten lieber Pullover und Strickjacken getragen werden, da es hier schnell kühl werden kann. Zudem ist an Regenbekleidung zu denken, da es immer mal kurz regnen kann.

Start in Kapstadt

Explorer Fernreisen bietet gut organisierte Routen und Unterkünfte entlang der Garden Route an. Der Veranstalter ist seit vielen Jahrzehnten Spezialist für Afrika Rundreisen, was sich auch in zahlreichen guten Bewertungen widerspiegelt. Vor allem das Wissen und die Vielzahl an Informationen, die der Reisende hier bekommt, sind kaum zu übertreffen. Die Routen für die Südafrika Rundreisen werden perfekt ausgearbeitet und es steht immer ein Mitarbeiter zur Verfügung, der bei Fragen weiterhilft.

Highlights der Garden Route Südafrika

Es gibt zahlreiche Highlights auf der Garden Route in Südafrika. Hier stehen die Chancen, während der Walsaison von Juni bis November, gut, Wale und Delfine zu beobachten. Diese können an vielen Orten der Route entdeckt werden, wenn die Augen offengehalten werden.

Addo Elephant National Park

Der Addo Elephant National Park ist für viele eine Hauptattraktion der Reise. Rund 30 Minuten von Port Elizabeth entfernt liegt der Elefantenpark. Der Park ist für seine große Elefantenpopulation bekannt. Auch Zebras, Löwen, Büffel, Antilopen oder Hyänen können hier mit Glück gesichtet werden. Da es im Park Selbstversorger Unterkünfte gibt, lohnt es sich, zwei Tage dort zu verbringen.

Foto: https://unsplash.com/s/photos/s%C3%BCdafrika

Jeffreys Bay

Vor allem bei Surfern ist Jeffreys Bay bekannt und beliebt. Wer an Surfen nicht interessiert ist, kann hier an einem der besten Surfspots einen Zwischenstopp einlegen und den Surfern beim Reiten der Welle zuschauen.

Tsitsikamma Nationalpark

Der Tsitsikamma Nationalpark ist im Herzen der Garden Route zu finden. Er ist der schönste Nationalpark am südlichen Kap und bietet eine spektakuläre Landschaft. Die felsige Küstenlinie umfasst 80 Kilometer und die Bergregionen mit abgelegenen Tälern und großen Wäldern bieten zahlreiche traumhafte Fotomotive. Zudem befindet sich hier einer der letzten Urwälder in Südafrika. Der Nationalpark ist für Ruhesuchende und Naturliebhaber ebenso geeignet, wie für Strandliebhaber und Adrenalinjunkies.

Foto: Pixabay, CCO, Ron Porter

Plettenberg Bay und Knysna

Zwei Orte, die unterschiedlicher nicht sein können. Während Plettenberg, welches bei den Einheimischen liebevoll „Plett“ genannt wird, ein schöner und gemütlicher Ort ist, ist Knysna eher schick und touristisch.

Knysna liegt an einer Lagune, Plettenberg Bay am türkisblauen Meer und einem endlos langen und weißen Sandstrand. Welcher Ort besucht wird, muss jeder für sich entscheiden, sehenswert sind sie beide.

Austern Liebhaber müssen zwingend nach Knysna. In der Lagune gibt es eine vier Hektar große Austernfarm, dessen Fang in den umliegenden Restaurants verzehrt werden kann. An Feiertagen oder in der Hauptsaison ist der Ort allerdings voll und eine Tischreservierung könnte hier schnell zum Problem werden.

Robberg Nature Reserve

Eine weitere Attraktion der Reise ist das Naturreservat Robberg. Hier können mit viel Glück Wale oder Haie gesehen werden. Robben sind hier das ganze Jahr über zu sehen. Einer der schönsten Wanderwege ist der neun Kilometer lange Wanderweg bis zum Leuchtturm. Vorsicht, hier muss geklettert werden. Die Wanderung dauert vier Stunden – mit Pausen und unzähligen Fotostopps.

Mossel Bay

Auf halber Strecke zwischen Kapstadt und Port Elizabeth liegt Mossel Bay, die Muschelbucht. Mossel Bay ist mit seinen 90.000 Einwohnern der offizielle Start der Garden Route in Südafrika. In der Stadt kann nicht viel unternommen werden. Das Einzige, das garantiert eine Menge Spaß macht, ist das Sandboarden.

Bettys Bay

Der Weg von Kapstadt nach Hermanus sollte auf alle Fälle an der Küstenstraße zurückgelegt werden. Hier ist ganz eindeutig der schönste Abschnitt der Garden Route zwischen Kapstadt und Port Elizabeth. Sehenswert ist auf jeden Fall die Pinguinkolonie am Stony Point. Zudem finden sich hier Kormorane und Dassies (Klippschliefer). Für Naturliebhaber ist Bettys Bay ein Muss der Extraklasse.

Natürlich gibt es noch viele weitere Highlights auf dieser Route. Da wir ein paar Reiseinfos nicht vorenthalten möchten, haben wir hier nur einen Teil aufgeführt.

Foto: Pixabay, CCO, Falco

Die beste Reisezeit für die Garden Route in Südafrika

Wer die Südafrika Rundreise mit dem Mietwagen macht, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es im Winter häufiger regnet und unbefestigte Straßen zum Problem werden könnten. Trotzdem ist diese Route das ganze Jahr möglich.

Ein Sonnenschutz sollte grundsätzlich nicht fehlen, da die Sonne im Winter eine erstaunliche Kraft hat. Während im November und Dezember die Nächte noch frisch sein können, ist der Januar richtig heiß. Hier gilt es Wanderung am frühen Morgen zu starten, um nicht in die Mittagshitze zu kommen.

Im Juli und August sind die Temperaturen angenehm. Wer am Karoo einen Stopp einlegen möchte, muss darauf gefasst sein, dass hier Schnee liegen kann und es empfindlich kalt ist.

Foto: Pixabay, CCO, Falco

Die Einreisebestimmungen in Südafrika

Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist in Südafrika kein Visum erforderlich. Dieses bekommt jeder bei der Einreise. Vorsicht bei Kindern. Südafrika akzeptiert nicht alle Kinderreisepässe. Hier sollte sich jeder auf jeden Fall bei der Botschaft informieren.

Zudem ist es wichtig, Impfungen durchzuführen. Gegen Typhus, Hepatitis A und B sollte man sich auf jeden Fall impfen lassen. Wer große Städte besucht, sollte sich Auffrischimpfungen geben lassen. Auffrischimpfungen gegen Wundstarrkrampf, Kinderlähmung, Keuchhusten und Diphtherie werden hier empfohlen.

Warum du nach Südafrika reisen solltest

Südafrika ist immer eine Reise wert und die Garden Route sollte auf alle Fälle eingeplant werden. Es gibt eine Vielzahl an Highlights auf der Route, so dass die Zeit wie im Fluge vergeht. Wer diese Route genommen hat, wird sich sein Leben lang daran erinnern. Nicht selten ist es der Fall, dass die Reisenden immer wieder in diese Region zurückkehren und die Garden Route noch einmal abfahren. Zu entdecken gibt es hier immer etwas und auch nach unzähligen Besuchen findet man hier immer wieder neue Highlights.