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Für Menschenrechte: New York bangt um „Fearless Girl“ vor der Wall Street

Für Menschenrechte : New York bangt um „Fearless Girl“ vor der Wall Street

Bronzener Feminismus: Die weltberühmte Statue „Fearless Girl“ droht aus Downton Manhattan zu verschwinden. Aktivisten und Künstlerin kämpfen nun dagegen an.

Seit 2017 erinnert ein 1,20 Meter großes Mädchen aus
Bronze in Downtown Manhattan an die Frauenrechte - nun aber könnte
das „Fearless Girl“ vor der Wall Street bald Geschichte sein. Die
Genehmigung der Statue des „Furchtlosen Mädchens“ vor der berühmten
New Yorker Börse lief vor wenigen Tagen aus. Aktivisten und die
Künstlerin kämpfen für ihren Verbleib. „Ich bin hier, um zu
bekräftigen, warum das Kunstwerk erhalten bleiben sollte und warum es
wichtig ist“, sagte Bildhauerin Kristen Visbal am Donnerstag
(Ortszeit) am Standort der Statue. Lokale Behörden in New York müssen
nun entscheiden, was mit dem „Fearless Girl“ geschehen soll.

Das Mädchen mit dem wehenden Kleid

Das kleine Mädchen aus Bronze trägt ein wehendes Kleid und einen
Pferdeschwanz, die Hände hat es trotzig in die Hüften gestemmt. 2017
starrte es zunächst eineinhalb Jahre lang die berühmte Statue des
„Wall-Street-Bullen“ wenige Meter entfernt an. Danach zog es vor die
Börse und schaute zu dem wichtigen internationalen Handelsplatz
hinauf. In den vergangenen Jahren erlangte es immer mehr Beliebtheit
- Tausende Menschen machten Foto mit der Statue.

Für Künstlerin Visbal steht das „Fearless Girl“ dabei für weit mehr
als nur für die Macht von Frauen in Führungspositionen: „Die Fragen
der Zusammenarbeit zwischen den Geschlechtern und der Vielfalt aller
Gleichstellungsideale, die hinter „Fearless Girl“ stehen, sind so
wichtig, damit wir unser Potenzial als globale Gesellschaft voll
ausschöpfen können“, meint sie. Die Bildhauerin betont, sie wolle mit
den New Yorker Behörden zusammenarbeiten, damit das „Furchtlose
Mädchen“ in Manhattan bleiben könne.

© dpa-infocom, dpa:211203-99-240306/3

(dpa)