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Die richtige Kleidung zum Wandern

Ratgeber : Die richtige Kleidung zum Wandern

Die Berge haben nicht nur im Winter ihren Reiz. Immer mehr Menschen entdecken sie auch in der warmen Jahreszeit für sich.

Natürlich steht dann nicht das Skifahren im Vordergrund, sondern das Naturerlebnis bei ausgedehnten Wanderungen. Die richtige Kleidung ist dabei von immenser Bedeutung, wie nicht nur Alpinisten immer wieder betonen. Andernfalls kann es unter Umständen sogar gefährlich werden.

Wanderschuhe sind Pflicht

Stylishe Sneakers von Dsquared sind auch in den Bergen eine gute Wahl - allerdings nur für die Anreise und für den abendlichen Besuch im Biergarten. Während der eigentlichen Tour kommt man nicht an Wanderschuhen vorbei, die den Fuß schützen und ihm sicheren Halt geben. Natürlich muss es sich um ein passendes Modell handeln, das gleichzeitig weder drückt noch einengt. Beim Material hat man die Wahl zwischen einem Obermaterial aus Leder oder veganen Alternativen. Die Entscheidung sollte aber nicht nur Geschmackssache sein: Nur in atmungsaktiven Wanderschuhen ist man wirklich viele Stunden gerne unterwegs. Sehr zu empfehlen ist eine Gore-Tex-.Membran, die Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert. Übrigens werden Wanderschuhe in verschiedene Klassen eingeteilt: Während die Klasse A für alltagstaugliche Schuhe steht, ist die Klasse D auf extreme Touren ausgelegt.

Die Jacke muss immer mit

Auch bei wunderschönem Sommerwetter darf eine atmungsaktive, aber regendichte Jacke nicht fehlen. Moncler beispielsweise stellt nicht nur wunderbar warme Winterjacken her, sondern hat auch schicke Sommerjacken im Angebot. Eine solche sollte immer über eine Kapuze verfügen und Taschen besitzen, in denen sich Snacks, Smartphone oder Digitalkamera unterbringen lassen. Zu unterscheiden ist zwischen den bequemen, wasser- und windabweisenden Softshelljacken und den Hardshell-Funktionsjacken. Diese besitzen mehrere Folienschichten und widerstehen auch extremen Wetterbedingungen. Ganz wichtig: Solange es das Wetter zulässt, gehört die Jacke in den Rucksack, damit man nicht zu sehr ins Schwitzen kommt.

Auch die Hose will gut gewählt sein

Atmungsaktiv und stabil sind die wesentlichen Attribute einer Wanderhose. Idealerweise ist sie weit genug geschnitten, dass man bei Bedarf noch Leggings oder eine weitere Hose drunter tragen kann. Meistens bestehen Wanderhosen aus Kunststoff- oder Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, ist eine sogenannte Zipp-Hose am besten, denn hier lassen sich die Hosenbeine mittels Reißverschluss abtrennen. Übrigens ist auch die Kombination aus Kniebundhose und Kniestrümpfen nicht nur traditionsbewusst, sondern durchaus praktisch zu tragen.

Das Hemd bringt einige Vorteile mit sich

Hemden sind dünn und nach dem Nasswerden schnell wieder getrocknet. Außerdem lassen sie sich beliebig offen oder zugeknöpft tragen, man kann die Ärmel hochkrempeln und das Hemd wahlweise in die Hose stecken oder einfach darüber tragen. es kommt allerdings auf das richtige Material und den passenden Schnitt an. Das Hemd von der Hochzeitsfeier bleibt für die Wanderung im Schrank. Jetzt braucht es lockere Hemden aus atmungsaktivem Funktionsgewebe. Es ist also vollkommen normal, wenn ein Wanderhemd nicht zu einhundert Prozent aus natürlichem Gewebe besteht. Allerdings kommt es auf die Zusammensetzung an.

Fast noch wichtiger als die Kleidung ist der Sonnenschutz

Neben der richtigen Kleidung braucht man auf der Wanderung einen Schutz gegen die Sonne. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Eine Sonnenbrille muss bequem sitzen und die UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht herausfiltern. Aus dem gleichen Grund ist auch eine Sonnencreme oder -Milch mit hohem Lichtschutzfaktor erforderlich. Am besten nimmt man eine kleine Kunststoffflasche mit auf die Wanderung, um sie bei Bedarf aufzutragen oder aufzufrischen. Ein Hut oder ein Basecap schließlich sorgt dafür, dass man auch in der Höhensonne stets einen kühlen Kopf bewahrt.