So wirds ein Traumurlaub

So wirds ein Traumurlaub

In unserer dreiteiligen Serie geben wir ab Mittwoch Tipps, damit die schönsten Wochen des Jahres gelingen.

Brüssel. In gut zwei Wochen beginnen die Ferien und viele werden ihren Urlaub bei unseren europäischen Nachbarn verbringen. Was man dabei alles beachten sollte, lesen in den kommenden Tagen hier:

16 Länder gehören zu "Euroland": Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Finnland, Irland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Griechenland, Slowenien, Malta, Zypern und die Slowakei. Doch auch in Monaco, San Marino und im Vatikan kann man mit Euro zahlen, ebenso in Andorra, Montenegro und im Kosovo - und auch in den meisten touristischen Regionen der Schweiz.

Sofern man in Europa nicht in abgelegene Gebiete reist, raten Banker, Bares nur für die ersten zwei oder drei Ferientage bei sich zu haben - und sich dann per EC-Karte am Geldautomaten zu versorgen. Die Gebühr für Abhebungen im EU-Nachbarland darf nicht höher sein als am Automaten eines Instituts im Inland, das nicht zur Hausbank gehört.

Telefonieren ist für alle, die ein Auto steuern, in fast ganz Europa nur mit Freisprechanlagen erlaubt. Im Falle einer Panne müssen Fahrer, die ihr Fahrzeug verlassen, in Italien, Österreich, Portugal und anderen typischen Urlaubszielen eine Warnweste tragen.

In allen EU-Staaten gilt die gleiche Notruf-Nummer: 112. Egal, ob bei einem Verkehrsunfall, einem Kreislaufkollaps, bei Feuer oder Raub. Diese drei Ziffern sollten jedes Festnetz oder Mobiltelefon - ohne Vorwahl - mit heimischen Notdiensten verbinden

Wer mit seinem Hund oder seiner Katze in den Urlaub ins EU-Ausland reist, muss einen Heimtier-Ausweis für den Vierbeiner mit sich führen. In dem blauen Heftchen ist der Nachweis einer Tollwutimpfung Pflicht. Außerdem muss das Tier entweder mit einer Tätowierung oder einem Chip gekennzeichnet sein.

Aber es gibt in einigen Ländern wie Norwegen oder England Sonderauflagen: ein zusätzliches amtstierärztliches Attest, eine nachweisliche Zecken- und Bandwurmbehandlung oder einen Maulkorb. Detaillierte Auskunft gibt der Tierarzt.

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