Messe in Köln: Die Schau der neuesten PC-Spiele

Test: Interessierte können in vier Hallen die Produkte der Hersteller selbst ausprobieren.

Köln. Als großes Unterhaltungsspektakel versteht sich die Computer- und Videospielmesse Gamescom, die nach dem Umzug von Leipzig erstmals in Köln ihre Pforten öffnet. Mit der Messe sollen nicht nur die Fachbesucher angesprochen werden. In vier der insgesamt sechs Hallen können vom 19. bis zum 23. August alle Interessierten die neuesten Spiele in den so genannten "Gaming-Zones" ausprobieren und sich an den Ständen informieren.

Mehr als 300 Unternehmen, darunter alle Marktführer wie Nintendo, Microsoft, Sony oder Electronic Arts, zeigen die aktuellen Trends der Branche. Dazu gehören nicht nur Angebote für ausgewiesene Spielefreaks. Zunehmend in den Focus der Unternehmen rücken die Gelegenheitsspieler. Spezielle Innovationen gibt es auch für die weibliche Zielgruppe, die stetig wächst, und für Senioren. Insgesamt erfreut sich die Branche auch in Krisenzeiten über steigende Umsätze. Mehr als 55 Millionen Spiele wurden 2008 verkauft - Tendenz steigend.

In den Hallen und in der Stadt gibt es zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm. So treten die Toten Hosen am Eröffnungstag in der Kölnarena auf. Am 22.August treffen mit David Guetta, DJ Hell, Axwell und Lexi & K-Paul vier der weltbesten DJs in unmittelbarer Nähe zum Messegelände aufeinander. An drei Plätzen der Stadt dienen Gebäude als überdimensionale Bildschirme für die Spiele.

In den Hallen gibt es neben diversen Meisterschaften unter anderem einen Weltrekordversuch im Cosplay. Doch nicht nur Unterhaltung wird geboten. Im Bereich "Games-Competence" geht es um das kontrovers diskutierte Thema Jugendschutz. Dort können sich Eltern und Erzieher zum Beispiel unter professioneller Anleitung in die interaktive Spielewelt der Kinder und Jugendlichen begeben. Öffentlich zugänglich ist außerdem ein Kongress rund um das Thema "Games".

Service: Der Publikumsbereich der Gamescome in den Messehallen sechs bis neun wird am 19. August um 9 Uhr eröffnet. Zugänge gibt es von den Eingängen Nord und Süd (direkt am Bahnhof Deutz). Eine Tageskarte kostet im Vorverkauf 25,50 Euro.

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