1. Ratgeber

Weniger Werbung fürs Rauchen

Weniger Werbung fürs Rauchen

Sie begegnet einem jeden Tag an verschiedenen Orten: Werbung. Für manche Produkte gibt es jedoch strenge Regeln. Das hat mit unserer Gesundheit zu tun.

An Bushaltestellen leuchten bunte Plakate. Auf Bildschirmen laufen Videos. Dazu kommen Werbeanzeigen im Fernsehen, in Zeitschriften, im Radio oder im Internet. „Werbung findet man heutzutage fast überall“, sagt die Expertin Nadine Eikenbusch.

Das ist erst mal nicht schlimm. Man sollte aber wissen, was dahintersteckt. Die Seite Internet-ABC.de erklärt das so: „Die Werbung, die du überall siehst, stammt meist von Firmen. Sie wollen Geld verdienen. Dafür versuchen sie, dich von einer Marke zu überzeugen und zum Kauf ihrer Produkte zu überreden.“

Die Expertin empfiehlt: Wenn dir eine Werbung komisch vorkommt oder dich nervt, sprich am besten mit deinen Eltern darüber. So bekommst du ein besseres Gefühl dafür, wie Werbung funktioniert und wie du damit umgehen kannst.

Unternehmen müssen oft Geld dafür bezahlen, ihre Werbung irgendwo zu platzieren. Dabei stellen die Firmen ihre Produkte möglichst gut dar. Produkte können etwa verschiedene Spielzeuge sein, Handys oder Anziehsachen. All diese Dinge begegnen einem ständig in der Werbung.

Einige Produkte werden in Zukunft aber deutlich seltener auftauchen. Am Freitag entschieden Politikerinnen und Politiker aus den deutschen Bundesländern: Werbung fürs Rauchen soll in Deutschland strenger geregelt werden. Ab dem Jahr 2022 soll Plakat-Werbung für Tabak-Produkte verboten werden. Schon ab 2021 ist Tabak-Werbung in Kinos tabu, wenn der Film für Jugendliche freigegeben ist.

Tabak ist ein Stoff in Zigaretten. Doch Fachleute warnen immer wieder davor, dass Rauchen unserem Körper schadet. Außerdem stecken in Tabak Stoffe, die süchtig machen. Vertreter von Ärzten finden solche Werbeverbote für Tabak-Produkte deshalb gut. Die Firmen selbst würden natürlich lieber weiter für ihre Produkte werben.

(dpa)