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Nach dem Fest: Wie aus dem Christbaum ein Quirl werden kann

Nach dem Fest : Wie aus dem Christbaum ein Quirl werden kann

Wenn Weihnachten vorbei ist, muss irgendwann der Christbaum wieder raus. Aber Halt: Bevor Sie ihn wegbringen, schneiden Sie ein paar Äste ab - daraus lassen sich praktische Haushaltsgeräte herstellen.

Wenn alle Weihnachtsgeschenke ausgepackt und alle Lieder gesungen sind, muss der Christbaum irgendwann wieder entsorgt werden. Doch bevor man ihn wegwirft, kann man ein paar Äste abschneiden. Denn aus denen lässt sich ein Quirl zum Heimwerken oder Kochen basteln.

Aus dicken Ästen kann zum Beispiel ein Quirl zum Umrühren von Wandfarbe hergestellt werden, erklärt der Verband natürlicher Weihnachtsbaum. Mittelstarke Varianten können zum Verrühren von Teig genutzt werden. Dünne Quirls können Milch oder Eier aufschlagen.

Erst sägen, dann schmirgeln und ölen

Zur Herstellung des Quirls muss man zuerst einen passenden Ast aussuchen. Dazu sägt man zunächst einen Stammabschnitt heraus, je nach gewünschter Größe des späteren Quirls weiter oben oder unten am Baum. Unten an diesem Abschnitt lässt man dann einen Kranz dünnerer Äste stehen. Die Nadeln müssen jedoch entfernt werden.

Anschließend die Äste in die gewünschte Länge bringen und vorsichtig mit einem scharfen Messer die Rinde entfernen. Danach das Holz zuerst mit grobem und dann immer feinerem Schleifpapier glatt schmirgeln.

Zum Schluss sollte der Quirl mit Öl eingerieben werden, denn das verlängert seine Haltbarkeit. Die Experten empfehlen dazu zum Beispiel Leinöl zu verwenden. Nachdem dieses eingetrocknet ist, muss man es mit einem fusselfreien Tuch polieren - fertig ist der Quirl.

© dpa-infocom, dpa:201118-99-380336/3

(dpa)