Begehbarer Kleiderschrank Einen begehbaren Kleiderschrank bauen: So realisieren Sie den Traum im eigenen Zuhause

Viele Menschen wünschen sich einen begehbaren Kleiderschrank in ihrer Wohnung. Endlich müsste man die Anziehsachen nicht mehr umständlich falten und übereinanderstapeln. Stattdessen kann alles optisch ansprechend nebeneinander im Schrank aufgehängt werden. Ein Kleiderschrank, der innen auch noch einen Ganzkörperspiegel sowie die richtige Ausleuchtung enthält, sorgt noch dazu für echtes Glamour-Gefühl.

Viele Menschen wünschen sich einen begehbaren Kleiderschrank in ihrer Wohnung.

Viele Menschen wünschen sich einen begehbaren Kleiderschrank in ihrer Wohnung.

Foto: Shutterstock/Beyond Time

Die Lust an Mode ist tatsächlich sehr ungleich in der Gesellschaft verteilt. Während der eine am liebsten stundenlang am Shoppen ist, sind andere echte Modemuffel. Es muss ja auch nicht jeder gleich sein – wer sich jedoch einen begehbaren Kleiderschrank anschaffen möchte, wird in den meisten Möbelhäusern fündig. Günstiger und individueller können Sie Ihre Pläne aber umsetzen, indem Sie Ihren Kleiderschrank einfach selbst gestalten.

Den Kleiderschrank in einem Extraraum aufbauen

Besonders unkompliziert ist es, wenn Sie in Ihrem Zuhause bereits eine Abstellkammer oder ein anderes kleines ungenutztes Zimmer haben. Damit Sie in der Mitte ausreichend Platz haben, sollte der Raum mindestens 1,5 Meter tief und zwei Meter breit sein. An der Decke können Sie Halogen-Lampen mit Bewegungsmelder anbauen. So schaltet sich das Licht automatisch ein, wenn Sie den Raum betreten. Vor allem bei Räumen, in die wenig Tageslicht fällt, ist es wichtig, für eine ausreichend gute Ausleuchtung zu sorgen.

Beim Aufbau beginnen Sie am besten mit den Kommoden und Regalen, die Sie an den Wänden anbringen. Zwar sieht es besonders stylisch aus, wenn Ihre Kleidung an Kleiderstangen aufgehängt wird. Dennoch gibt es sicherlich einige Kleidungsstücke – Unterwäsche und Socken zum Beispiel –, die Sie lieber in geschlossenen Kommoden verstauen möchten.

Die Regale stellen gewissermaßen die Basis Ihres Kleiderschrankes dar. Anschließend können Sie dazwischen Wandregale und Kleiderstangen montieren. Besonders stilvoll sieht der begehbare Kleiderschrank aus, wenn Sie auf eine einheitliche Optik achten. Versuchen Sie, alle Möbel in der gleichen Farbe oder zumindest der gleichen Farbfamilie zu beschaffen. Im Zweifelsfall hilft auch ein deckender Überlack.

Zuletzt suchen Sie sich einen Platz, an dem Sie einen großen Wandspiegel aufstellen oder aufhängen können. Sollte der Platz zu eng sein, gibt es auch spezielle Spiegelwände, die beispielsweise an Schranktüren oder Wänden aufgeklebt werden können.

Mit Trockenbau eine zusätzliche Wand einziehen

Nicht jeder hat in seiner Wohnung einen Raum, der ungenutzt ist und nur darauf wartet, zum Kleiderschrank umfunktioniert zu werden. Vor allem in Großstädten zeigen Studien, dass die Wohnungsknappheit immer größer wird. Viele Menschen leben eher in Wohnungen, die kleiner sind, als es ihnen eigentlich lieb ist.

Doch vielleicht haben Sie immerhin ein Zimmer, in dem Sie etwas Platz freimachen können. In diesem Fall lässt sich mit Trockenbau einfach eine zusätzliche Wand einziehen, die die Räume voneinander abtrennt. Für den Fall, dass Sie nicht handwerklich begabt sind, können Sie auch über Anbieter wie Auftragsbank einen Handwerker finden, der das für Sie übernimmt.

Wenn Sie in einer Mietwohnung leben, ist es allerdings wichtig, dass Sie vorab den Vermieter fragen, ob derartige Umbauten erlaubt sind. Meist ist es in Ordnung, solange Sie bei Ihrem Auszug die Wand wieder restlos entfernen können. Bedenken Sie dabei auch, dass an den Stellen, an denen die Wand eingezogen wird, der Bodenbelag entfernt werden muss. Teppich, Laminat oder Parkett werden also auf jeden Fall Schaden nehmen. Als Material für die Trennwand eignen sich besonders Gipsfaser- oder Gipskartonplatten.

Es müssen nicht immer neue Möbel sein

In einer Zeit, in der die Klimaerwärmung allgegenwärtig ist, überdenken viele Menschen bewusst ihre Konsumentscheidungen. Dies betrifft zum einen die Kleidung – anstatt alles neu zu kaufen, wird häufiger secondhand geshoppt oder sogar nur ausgeliehen. Doch auch Möbel lassen sich gebraucht kaufen. Vor allem wenn es sich um Qualitätsware handelt, ist der Zustand meist nach Jahren noch vollkommen in Ordnung. Fündig werden Sie dabei auf Flohmärkten oder Online-Börsen.

In vielen großen Städten gibt es auch Möbelhäuser, die gebrauchte Möbel günstig abgeben. Vielleicht haben Sie ja sogar noch einige gebrauchte Möbel, die Sie selbst verwenden können. So wird zum Beispiel aus einem hohen Bücherregal ganz einfach ein umfunktioniertes Schuhregal. Badschränke können benutzt werden, um Boxen mit Unterwäsche, Socken oder anderem Kleinkram darin zu verstauen.

Wer nur sehr wenig Platz hat, kann dennoch sehr einfach einen begehbaren Kleiderschrank bauen, indem er einfach zwei Schränke ohne Türen gegenüberstellt. Für den Eingang sowie die Abstände zur Decke benutzen Sie einfach etwas Stoff oder Tücher als Vorhänge.

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