Brot selbst machen Tipps zum Kauf eines Brotbackautomaten

München · Knusprige Kruste, Vollkorn, Dinkel oder lieber glutenfrei? Brot zu Hause zu backen ist besonders für Allergiker interessant. Ein Brotbackautomat vereinfacht die Zubereitung. Tipps für die Gerätesuche.

Täglich frisches Brot für die ganze Familie wird mit einem Brotbackautomaten zum Kinderspiel.

Täglich frisches Brot für die ganze Familie wird mit einem Brotbackautomaten zum Kinderspiel.

Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Ideal ist es, wenn der Brotbackautomat verschiedene Gewichtsklassen hat. Denn so kann man je nach Bedarf auswählen, ob man ein größeres und kleineres Brot zu Hause selbst zubereiten will. Darauf macht der Tüv Süd aufmerksam.

Weitere Tipps für den Gerätekauf

Damit man den Bräunungsgrad bei selbst gebackenem Brot individuell bestimmen kann, sollte der Brotbackautomat zudem verschiedene Heizstufen besitzen. Ebenso empfehlenswert sind verschiedene Backformen, um etwa rundes und eckiges Brot zu backen. Der Abstand zwischen Backform und Knethaken sollte nicht zu groß sein.

Um auch schwere Teige gleichmäßig durchkneten zu können, sind Modelle mit zwei Knethaken besonders gut geeignet - am besten ist es, wenn die Knethaken rechts- und linksherum drehen können. Gut, wenn man die Haken leicht einsetzen und wechseln kann. Zudem sollte man darauf achten, dass sie spülmaschinentauglich sind.

Wie wird gebacken?

Bleiben die Knethaken beim Backen im Brot, entstehen unschöne Löcher. Doch es gibt mittlerweile Brotbackautomaten, die die Knethaken vor dem Backen selbstständig versenken. Bei anderen Geräten kann man die Haken auch vorab per Hand entfernen, um die Löcher zu vermeiden.

Während des Backens darf der Deckel des Automaten niemals geöffnet werden, so der Tüv Süd. Sonst kann das Brot zusammenfallen. Praktisch sind daher Geräte, bei denen man Zutaten über einen automatischen Zutatenspender später noch hinzugeben kann - etwa Kerne, Nüsse oder Rosinen.

Hilfreich ist es zudem, wenn das Gerät ein Sichtfenster und eine Beleuchtung im Inneren hat. So kann man den Fortschritt der Zubereitung überprüfen.

Vielseitig und effizient?

Tipp: Manche Geräte können laut Tüv Süd nicht nur Brot backen, sondern auch Marmelade einkochen sowie Kuchen zubereiten. Wer also einen variablen Einsatz wünscht, sollte auf diese Zusatzfunktionen achten - genauso wie auf bestimmte Sonderfunktionen, etwa für Vollkorn- und Weißbrot.

Nicht zuletzt sollte man auf Energieeffizienz achten: „Da Brotbackautomaten mehrere Stunden am Stück laufen, ist es wichtig, sich mit dem Gerät keinen Stromfresser ins Haus zu holen“, empfiehlt TÜV SÜD-Produktexperte Christian Kästl.

© dpa-infocom, dpa:231211-99-256237/2

(dpa)
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