Ratgeber Wenn Pickel zum Problem werden

Besonders in der Pubertät sind sie bei vielen Heranwachsenden ein Problem: Pickel. Es leiden auch Erwachsene unter den unschönen Hautverunreinigungen. Eine unsachgemäße Entfernung kann unangenehme Folgen haben.

Wenn Pickel zum Problem werden
Foto: pixabay.com/Kjerstin_Michaela

Wie Akne entsteht

Für Akne kommen verschiedene Ursachen in Betracht. Sie tritt vor allem auf der Stirn, der Wange und dem Kinn auf. Der Rücken und die Brust können ebenfalls betroffen sein. Am häufigsten sind Jugendliche betroffen. Bei ihnen stellt sich der Hormonhaushalt um, was die Bildung Pickeln oder Mitessern begünstigt. Personen über 25 Jahre können jedoch auch betroffen sein. Die Ursache liegt in der Verstopfung von Talgdrüsen. Akne entwickelt sich über einen langen Zeitraum, ehe sie sichtbar wird.

Neben den hormonellen Ursachen kommen weitere Faktoren infrage:

  • fettige Haut
  • Unverträglichkeiten
  • Umwelteinflüsse
  • möglicherweise Stress

Letzteres wird von Medizinern vermutet, wurde jedoch bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Akne sieht unschön aus und kann für Betroffene unangenehm sein. Kein Wunder, dass viele selbst Hand anlegen und die Pickel ausdrücken. Davon raten Hautärzte dringend ab. Das Ergebnis kann zu noch größeren Problemen führen.

Dauerhafte Hautschäden drohen

Akne kann im Gesicht Narben hinterlassen, auch wenn der Pickel eigentlich längst verheilt ist. Die Ursache liegt in schweren Entzündungen, im unsachgemäßen Ausdrücken der Pickel oder durch die falsche Behandlung der Haut. Die sichtbaren Auswirkungen sind unschöne Verfärbungen der Haut und Verhärtungen an den entsprechenden Stellen.

Erfreulich ist, dass sich Akne Narben behandeln lassen und einer neuerlichen Bildung vorgebeugt werden kann. Es gibt verschiedene Narbentypen, von denen Atrophien am häufigsten vorkommen. Eine besonders am Dekolleté und an der Schultern vorkommende Art sind die Hypertrophien, die ein unangenehmes Jucken oder sogar Schmerzen verursachen können. Verantwortlich ist eine starke Keloidbildung, die auch genetisch bedingt sein kann.

Prävention ist wichtig

Narben lassen sich durch Cremes und Peelings behandeln. Den Prozess sollte immer ein Spezialist begleiten. Dazu kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die regenerativ wirken. Eine vollständige Rekonstruktion der Haut ist jedoch nicht möglich. Umso wichtiger ist es, Narben durch Akne gar nicht erst entstehen zu lassen. Hochwertige Pflegeprodukte können Hautverunreinigungen und damit die Bildung von Pickeln verhindern.

Zu den besten Wirkstoffen, Akne Narben zu reduzieren, gehört Vitamine A in Form von Retinoiden. Sie unterstützen die Regeneration der oberen Hautschicht und befreien die Haut schnell von abgestorbenen Zellen sowie Narbengewebe. Azelainsäurehaltige Cremes helfen ebenfalls bei einer schnellen Regeneration und lindern zudem dunkle Hyperpigmentierungen. Damit die Narben nicht nachdunkeln und so sichtbar werden, ist der Schutz des Gesichts mit Sonnencreme sinnvoll. Dies ist bei der Behandlung mit Vitamine-A-Säuren besonders wichtig, weil dies für eine hohe Sensibilisierung bei UV-Strahlungen sorgen.

Rasieren will gelernt sein

Viele Menschen klagen über Pickel durch die Rasur. Der Grund sind kleine Hautverletzungen, in denen Bakterien Entzündungen verursachen. Eine häufige Ursache liegt in zu stumpfen Rasierklingen. Der Pickelbildung kann durch weitere Maßnahmen begegnet werden. Die Reinigung der Haut vor der Rasur macht unser größtes Organ geschmeidiger. Das Gesicht muss ausreichend mit Rasierschaum versehen werden. Dadurch werden die Barthaare weicher und der Rasierer kratzt weniger auf der Haut. Zudem ist es hautschonender, in Wuchsrichtung zu rasieren.

Fazit

Akne ist eine unschöne Hautkrankheit, die nicht nur in der Pubertät vorkommt. Im schlimmsten Fall können Akne Narben auftreten, die sich mit speziellen Wirkstoffen behandeln lassen. Besser ist jedoch die Vorbeugung.

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