Sportgetränke liefern oft zu wenig Energie

Leipzig (dpa/tmn) - Sportler verlassen sich besser nicht auf die leistungssteigernde Wirkung sogenannter Sportgetränke. Einer Untersuchung zufolge liefern viele von ihnen nicht genug Energie.

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat 45 Produkte analysiert. Das Ergebnis der Untersuchung: Ein Drittel der energiehaltigen isotonischen Getränke liefert nicht genug Energie. Grundlage der Analyse waren die gängigen Empfehlungen, wie viel Energie während körperlicher Aktivitäten bereitgestellt werden sollte.

Problematisch sei auch, dass Verbraucher kaum erkennen können, ob die Getränke ihren Bedürfnissen gerecht werden - denn je nach Sport unterscheiden sich Intensität und Dauer der Belastung. Mehr als 90 Prozent der Getränke seien dafür zu vage gekennzeichnet, kritisieren die Verbraucherschützer. Es sei für den Laien deshalb nicht ersichtlich, für welche Art Leistung sie empfehlenswert sind. Zudem enthielten etliche Getränke Vitamine, Mineralstoffe und andere Zusätze, „die den Getränken ein leistungsförderndes Image verleihen“.

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