Sommer: So geht’s fit durch die Hitze

Sommer: So geht’s fit durch die Hitze

Wie Sie verhindern, dass der Hochsommer zur Belastung für den Körper wird.

Düsseldorf. Nach einem nicht enden wollenden Winter und einem verregneten Frühling freuen sich viele über derzeit hochsommerliche Temperaturen. Grillen, Eis essen oder Erfrischungen in Badeseen oder Freibädern sind derzeit die Freizeit-Favoriten.

Doch die Hitze hat auch ihre Schattenseiten. Für den Körper kann sie zu einer echten Belastungsprobe werden - mit Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit als Folge. Viel trinken - mindestens drei Liter Mineralwasser, Fruchtschorlen oder ungesüßte Tees, jedoch keinen oder nur wenig Alkohol - ist jetzt wichtig, das weiß jeder. Unsere Zeitung gibt weitere Tipps, wie man sich bei den hohen Temperaturen fit hält:

Fettiges Essen belastet jetzt den Kreislauf. Daher sollte man eher leichte Mahlzeiten, etwa einen Salat oder Obst, statt Schweinebraten zu sich nehmen.

Am angenehmsten ist jetzt weite, luftige Kleidung aus dünnen und hellen Stoffen, damit kein Wärmestau entsteht. Kopfbedeckung schützt vor Sonneneinstrahlung.

Wer Sport treibt, sollte das unbedingt auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verschieben. Die Mittagshitze sollte möglichst gemieden werden. Auch wenn die Bräune nach einem Sonnenbad verlockend ist: Besser im Schatten bleiben. Aber auch dann Sonnenschutzmittel auftragen.

Wenn die Hitze unerträglich wird, aber kein kühles Bad in Sicht ist, wirkt kaltes Wasser über dem Handgelenk Wunder: Einfach den Unterarm ein paar Sekunden unter den Wasserhahn halten. Einen schnellen Frischekick bieten spezielle Erfrischungssprays aus Apotheken oder Drogeriemärkten. Vorsicht bei kalten Duschen: Sie sorgen erst recht für Schweißausbrüche. Lieber lauwarm duschen.

Damit man auch in warmen Sommernächten zur Ruhe kommt, sollte man sich lediglich mit einem dünnen Laken zudecken. Die Rollladen sollten tagsüber unten bleiben, damit die Hitze nicht in die Räume kommt und sie angenehm kühl bleiben.

Nur morgens oder abends sollte gelüftet werden. Durchzug oder Ventilatoren können die Schwüle im Schlafzimmer zwar etwas vertreiben, allerdings besteht dadurch die Gefahr, einen Zug und damit Verspannungen oder eine Sommererkältung zu bekommen.

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